Teil eines Werkes 
3. Band, Roderich Random : Roman : 3. Band (1840) The adventures of Roderick Random
Entstehung
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ſo vielen Gelegenheiten mich auf das Unmenſchlichſte behandelt hatte, zur Unmöglichkeit gemacht: doch beſchloß ich, ſo wenig als möglich ihm nahe zu kommen, und mich bei den übrigen Offizieren beliebt zu machen, damit etwa deren Freundſchaft mir zum Bollwerk gegen die Angriffe ſeiner Bosheit diene.

Nachdem noch nicht eine Woche verfloſſen war, gingen wir auf einen Kreuzzug aus, wo uns, nachdem wir das öſtliche Ende der Inſel umſchifft hatten, das Glück eine ſpaniſche Längenbarke in die Hände führte, nebſt ihrer Priſe, einem engliſchen, nach Briſtol beſtimmten Schiffe, das vierzehn Tage vorher von Jamaika ohne Convoi abgeſegelt war. Alle Gefangenen, welche geſund waren, ſetzten wir an der Nordſeite der Inſel an das Land. Die Priſen wurden hierauf mit Engländern bemannt, und das Com⸗ mando über die Längenbarke meinem Freunde, dem Unterſchiffer, anvertraut, mit dem Befehle, ſie nach Port Morant zu führen und dort zu verweilen, bis der Kreuzzug des Lizard vorüber ſey, wor⸗ auf er in Port Royal wieder mit ihr zuſammentreffen ſolle. Ich wurde ihm beigegeben, um die kranken Spanier und Engländer, deren Anzahl ſich auf ſechszehn belief, in einem am Ufer gemietheten Hauſe, das zum Hoſpital dienen ſollte, zu beſorgen. Dieſe Be⸗ ſtimmung machte mir große Freude, da ich auf einige Zeit von Crampley's Uebermuth befreit wurde, deſſen alter Haß gegen mich ſchon bei einigen Gelegenheiten ſeit ſeiner Anſtellung als Lieutenant losgebrochen war.

Mein Tiſchgenoſſe, der in Geſtalt und Temperament meinem Oheime ſehr ähnlich ſah, behandelte mich am Bord der Priſe mit großer Höflichkeit und vielem Zutrauen. Außer andern Zeichen ſeiner Gunſt verehrte er mir auch einen Hirſchfänger mit ſilbernem Gefäße und ein Paar mit demſelben Metall beſchlagene Piſtolen, welche Stücke ihm bei der Plünderung des Feindes zugefallen waren.

Wir erreichten Morant glücklich und ſtießen, als wir an das Ufer gingen, auf ein leeres Vorrathshaus, das wir für die Auf⸗