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wünſche nun, daß wir uns binnen vierundzwanzig Stunden dar⸗ über verſtändigten, welcher von uns beiden zurückbleiben wolle. Ueber dieſen Vorſchlag wurden wir wie vom Donner gerührt, und ſtarrten einander eine Zeit lang ſprachlos an. Endlich brach der Walliſer das Stillſchweigen, und erbot ſich, in Weſtindien zu bleiben, unter der Bedingung, daß der Admiral ihm ſogleich die Beſtellung eines Oberwundarztes ausfertige. Allein er erhielt zur Antwort, an Oberwundärzten ſey kein Mangel und er müſſe mit dem Range eines Gehülfen zufrieden ſeyn, bis weiter für ihn ge⸗ ſorgt werden könne. Hierauf weigerte ſich Morgan geradezu, das Schiff, für welches die Admiralität ihn beſtimmt habe, zu ver⸗ laſſen, und der Andere ſagte ihm eben ſo beſtimmt, daß, wenn wir uns vor Morgen früh nicht vereinigen könnten, er das Loos werfen und es bei dieſem Schickſalswurfe ſein Bewenden haben müſſe. Wenn ich mir das in England ausgeſtandene Elend ver⸗ gegenwärtigte, wo ich keinen Freund beſaß, um mein Intereſſe zu verfechten oder mein Vorrücken auf der Flotte zu begünſtigen, und zugleich bedachte, wie nöthig man in Weſtindien die Wund⸗ ärzte brauche, und daß das ungeſunde Klima täglich ihre Zahl verringern müſſe, ſo konnte ich mich des Gedankens nicht erweh⸗ ren, mein Glück würde ſicherer und ſchneller gemacht werden können, wenn ich bliebe, wo ich ſey, als wenn ich nach Europa zurück⸗ kehrte. Ich entſchloß mich deßhalb, gutwillig nachzugeben, und ſagte am folgenden Tage, wo wir das Loos werfen ſollten, zu Morgan, er ſolle nur ruhig ſeyn, ich wolle mich freiwillig dem Willen des Admirals unterwerfen. Dieſe freimüthige Erklärung lobte der Herr, indem er mir die Verſicherung gab, es würde mein Schade nicht ſeyn, daß ich mich zur Entſagung bequemt habe. Er hielt auch getreulich Wort, denn an demſelben Nachmittage noch erhielt ich eine Beſtallung, welche mich zum Unterwundarzt der Corvette Lizard ernannte, wodurch ich mit jedem erſten Gehülfen im Dienſte auf Einen Fuß geſetzt wurde.


