Teil eines Werkes 
3. Band, Roderich Random : Roman : 3. Band (1840) The adventures of Roderick Random
Entstehung
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in die große Kajüte mich zu begeben; ein Befehl, dem ich fogleich Folge leiſtete und mich aus dem Arzneikaſten mit Roſenwaſſer durch⸗ duftete. Als ich das Zimmer betrat, erhielt ich die Weiſung, an der Thüre ſtehen zu bleiben, bis Capitän Whiffle mich in der Ent⸗ fernung mit einem Fernglas recognoscirt habe. Nachdem er auf dieſe Weiſe dem Geſichtsſinn Genüge gethan hatte, hieß er mich langſamen Schrittes näher treten, damit ſeine Naſe erführe, ehe ſie allzuſtark beleidigt würde. Ich näherte mich alſo mit großer Vorſicht und ſteigendem Erfolge, ſo daß er mit zufriedener Miene ſagte:Nun, dieſe Creatur iſt ganz erträglich. Ich fand ihn auf ſeinem Lager mit einem krankhaft matten Blicke hingeſtreckt, während ſein Kammerdiener ſeinen Kopf ſtützte, und von Zeit zu Zeit ein Riechfläſchchen unter ſeine Naſe brachte.

Vergette, ſagte er in quäkendem Tone,glaubſt Du, daß dieſer Menſch dort(er meinte nämlich mich) mir nichts Leides thun wird? Darf ich ihm meinen Arm anvertrauen?

Auf mein Wort! gab der Bediente zur Antwort,ich bin der Meinung, daß Euer Gnaden eine geringe Quantität Blut ſich ablaſſen müſſen, und der junge Mann haben quelque chose de bonne mine.

Gut denn, ſagte ſein Herr,ich glaube, ich muß es riski⸗ ren Hierauf wendete er ſich gegen mich mit den Worten:Haſt Du jemals andern Geſchöpfen, als Thieren, Blut abgezapft? Doch ich darf Dich nicht fragen, denn Du wirſt mir eine höchſt verdammte Lüge ſagen.

Thiere, mein Herr! gab ich zur Antwort und zog ihm den Handſchuh ab, um ſeinen Puls zu fühlen,ich habe es niemals mit Thieren zu thun.

Was Teufel haſt Du vor? rief er,willſt Du mir die Hand abdrehen? Gottes Fluch auf Dich! mein Arm iſt mir bis an die Schulter ſteif geworden! Der Himmel erbarme ſich meiner! muß ich unter den Händen von Barbaren umkommen? Welch Un⸗