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es gab in der Flotte Piloten, die mit den Tiefen des Hafens voll⸗ kommen vertraut waren, und ſagten, es ſey genug Waſſer in demſelben für Schiffe von 85 Kanonen, um beinahe hart unter den Wällen neben einander liegen zu können.
Das Mißgeſchick, welches wir erduldeten, hatte eine allge⸗ meine Muthloſigkeit zur Folge, welche durch die täglich und ſtünd⸗ lich uns umringenden Gegenſtände, und durch die Ausſicht in eine düſtere Zukunft bei längerem Verweilen an dieſem Platze nicht ſehr gemildert wurde. Die Einrichtung auf einigen Schiffen war von der Art, daß ihre Befehlshaber, ehe ſie ſich die Mühe nahmen, die Todten beſtatten zu laſſen, ihren Leuten befahlen, die Leich⸗ name über Bord zu werfen, viele ohne Ballaſt und Todtenhemd, ſo daß eine Unzahl menſchlicher Leichname in dem Hafen umher ſchwamm, bis ſie eine Beute der Haie und Aaskrähen wurden, was den veberlebenden kein angenehmes Bild darbot. Um die nämliche Zeit begann die Regenzeit, während deren von Son⸗ nenaufgang an ohne Unterbrechung eine Sündfluth von Regen fällt, welcher nicht bälder aufhört, bis der Donner zu rollen und der Blitz ſo unausgeſetzt zu zucken anfängt, daß man bei ſeinem Scheine ſelbſt den kleinſten Druck zu leſen im Stande iſt.


