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Einunddreißigſtes Kapitel.
Ein zwiſchen zweien der Zengen entſtandener Streit bringt das gegen mich
geſpielte Complott an den Tag; in Folge dieſes umſtands werde ich in Freiheit geſetzt und bewege Morgan, ſeine Freiheit unter den gleichen Bedingungen anzunehmen; Mackſhane's Bosheit; wir erreichen Jamaika, von wo aus wir bald darauf, vereinigt mit dem weſtindiſchen Geſchwader, nach Hiſpaniola ſegeln; wir nehmen Waſſer ein, ſetzen unſere Fahrt wie⸗ der fort und langen vor Carthagens an; Betrachtungen uͤber unſer dor⸗ tiges Benehmen.
Unterdeſfen war zufälligerweiſe zwiſchen den beiden Neugrie⸗ chen ein Streit entſtanden, deren Einer aus Rache gegen den An⸗ dern zu uns kam, und das Geheimniß von Mackſhane's oben er⸗ wähntem Zwiegeſpräch uns enideckte. Dieß gelangte zu den Ohren des Doctors, der wohl wußte, daß wir(weil Jamaika uns im Geſichte lag) Gelegenheit bekommen würden, uns vor einem Kriegs⸗ gerichte zu reinigen, und zugleich ſeine Bosheit und Unwiſſenheit an vas Tageslicht zu bringen. Er verwandte ſich deßhalb bei dem Capitän ſo wirkſam für uns, daß wir nach wenigen Stunden un⸗ ſere Freiheit und den Befehl erhielten, zu unſerer Pflicht zurück⸗ zukehren. Dieß war ein glücklicher Umſtand für mich, da mein ganzer Leib von der Sonne entzündet war, und meine Glieder aus Mangel an Bewegung im Zuſtande der Erſtarrung ſich be⸗ fanden. Doch mit Mühe vermochte ich den Walliſer, von dieſer Erlaubniß Gebrauch zu machen, da er hartnäckig darauf beſtand, gefeſſelt bleiven zu wollen, bis er durch ein Kriegsgericht, das ihm gegen ſeine Feinde Gerechtigkeit verſchaffen werde, freigeſprochen worden ſep. Endlich ſtellte ich ihm den zweifelhaften Ausgang einer Interſuchung, ſo wie die Macht und den Einfluß ſeiner Geg⸗ ner vor, und ſchmeichelte ſeiner Rache durch die Hoffnung, mit eigener Hand Mackſhane nach unſerer Rückkehr in die Heimath


