Teil eines Werkes 
1. Band, Roderich Random : Roman : 1. Band (1839) The adventures of Roderick Random
Entstehung
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man Befehle, Traueranzüge für alle Verwandte anzufertigen, wobei ich auch mitgezählt wurde: allein mein Oheim verweigerte es, bis es gewiß ſei, ob ich Grund hätte, des Verſtorbenen An⸗ venken auf dieſe Weiſe zu ehren. Während deſſen bildeten ſich unter den Leuten mannigfache Vermuthungen mit Rückſicht auf des alten Mannes letzten Willen. Da man wußte, daß er außer ſeinen liegenden Gründen, welche 700 Pfund jährlich eintrugen, ſechs oder ſiebentauſend Pfund im Intereſſe ſtehen habe, ſo glaubten einige, alle Realitäten, die er ſehr emporgebracht hatte, würden auf den jungen Mann übergehen, den er immer als ſeinen Erben vetrachtet hatte; und das Geld würde zwiſchen meinen Baſen (fünf an der Zahl) und mir gleich vertheilt werden. Andere wieder waren der Anſicht, daß er, da für die übrigen Kinder ſchon geſorgt worden ſei, nur 2 bis 300 Pfund jeder ſeiner Enkelinnen vermachen, und das Gros der Summe mir hinter⸗ laſſen würde, um mich für die unnatürliche Behandlung meines Vaters zu entſchädigen. Endlich kam der entſcheidende Augenblick, und das Teſtament wurde mitten unter den Wartenden, deren Blicke und Mienen eine für einen nicht betheiligten Zuſchauer höchſt intereſſante Gruppe bildeten, eröffnet. Aber der Leſer kann ſich das Erſtaunen und den Aerger, welcher ſichtbar wurde, leicht denken, als ein Gerichtsanwalt laut las, der junge Squire ſei der Univerſalerbe von der liegenden und fahrenden Habe ſeines Großvatere. Mein Oheim, der ganz aufmerkſam zugehört hatte, indem er an dem obern Ende ſeines Prügels die ganze Zeit hin⸗ durch nagte, begleitete dieſe Worte des Anwalts mit einem ſtarren Blick und einem Weheruf, welcher der ganzen Verſammlung Schrecken einjagte. Die älteſte und lauteſte meiner Mitbewerbe⸗ rinnen, welche um meines Großvaters Perſon fehr dienſtfertig ge⸗ weſen war, frug mit unſicherer Stimme und einem Geſicht, ſo gelb wie eine Pomeranze,ob keine Legate da ſeien, worauf ſie die Antwort erhielt:ganz und gar nicht. Hierauf wurde