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Zwar macht ihm ſein Beruf auch manchen Kummer, Er ſieht oft manche Roth;
Selbſt der Gedanke ſtört ihn oft im Schlummer, Ob einer ſeufz' nach Brod.
Doch— welch ein Troſt! ihn lieben alle Stände, Und ſegnen ſeinen Lauf, Und jeder Gute hebt für ihn die Hände Zum Himmel betend auf.
Bebt ein Despot vor Revolutionen, Mit bleichem Angeſicht; Der gute Fürſt kann froh und ſorglos Sein Volk verläßt ihn nicht.
Noch an dem Grab bringt man ihm tauſend Zähren, Ein heilig Opfer, dar, Die mehr als eitle Glockentöne lehren, Was er dem Volke war.
Und ruhen dann die heiligen Gebeine Von Sorg' und Arbeit müd; So tönt noch ſpät an ſeinem Leichenſteine Ein edles freyes
„Seyd gut wie er— ſo tönt's,— ihr Fürſtenſöhne! „ Seyd ſeines Ruhmes werth! „ Die Mitwelt buhlt;— der Nachwelt Feyertöne „Sind, was den Fürſten ehrt!“
Fr. Sonntag.


