Teil eines Werkes 
2. Theil (1825)
Entstehung
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Mit ſeinem Blut erwarb er dieſen Tag. Den Königs⸗Namen und des Feindes Ehrfurcht.

Ibn trugen, als die Racht begann, und er Sich ſterbend fühlte, ſeine Kampfgenoßen Und weinten; denn ihr alter Feldherr war's; Er hatte(wenn auch ein Despot) der Schlacht Sie zugeführt. Treu ſeinem Wunſche, hoben Sie klagend ihn auf ſeiner Väter Thron. Da ſaß er, wie ein ſchwarzes Marmorbild Das Auge regungslos geſpannt vor Schmerz⸗ Starr, gläſern, wie im Tod die bleichen Lippen, Zerpreßt, verriethen innern letzten Kampf; Doch ſchien's, er wollte ſterben auch als König. Ein Feind verſuchte beutegierig ihm Das Königsdiadem herabzureiſſen. Er wandte ſich entrüſtet, ſprang empor Zorn färbte ſeine Wangen roth und floh. Er griff zum Schwerdt, und ſchwangs zum letzten Mal⸗ In öde Luft. Dem ſchwachen Arm entſiels; Run ſtand er wehrlos. Ach! Ein Blitz und ſchnell Durchfährt ein Todesball des Königs Hirn, Ein Grabesherold Tippoo ſtürzt und Alles Was noch vom ſtolzen aſiatiſchen König Dem Schreckbild Indiens, dem kühnen Donnrer Durch lange Wüſten, blieb, iſt nur ein Name!