Teil eines Werkes 
2. Theil (1825)
Entstehung
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Ein Wink nur ſeines Arms gebot der Unzahl Stillſchweigen, Ehrfurcht, Unterwürfigkeit.

Sein Feuerblick, ſein Roth weiſſagt ein Blutbad; Verwünſchung, Rach' entſtrömte ſeiner Zunge! Gold, Ehren und Unſterblichkeit verſprach

Den Braven er, undrief:Doch Memmen Wehe! Voll Majeſtät, ein König ſtund er da,

Stund, halb umzirkt von Aſiens Reiterey,

Ganz wie ein Gott der Hindus, oder Satan, Als er in ſeiner flammenden Behauſung Aufſpornte die gefallnen Cherubim

Und zu den Waffen rief die ganze Hölle.

Verſengend traf die Sonne. Von der Schlacht Laßt mich nur ſagen; dumpfes Kriegsgetöſe Begann und wuchs zum Lärmen; Roßgewieher, Hallt aus der Ferne Hörner klangen Ruf Der Feldherr'n zwiſchen durch aus heiſchern Kehlen Hernahend jetzt ein feſter gleicher Schritt,

Der Hengſte Trampeln, und der Räder Kreiſchen Vit furchtbarem Geſchütz, ha! Donnerhalle, Als müßten ſie dich, leeres Element!

Erſt füllen, rollten raſch und raſcher fort.

Wie tapfer, ja wie kühn gebarte ſich

Der ſchwarze Sultan dieſen Lag er focht/ Gemeinen Sklaven gleich; fürs eig'ne Leben Wahr ſorglos, ſtachelt er die Krieger an. Gluthballe fuhren tief in ſeine Bruſt

Jedoch er ſtand ein Heros königlich.