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gleich in mein altes Ahnenſchloß kommen.... Sie wer⸗ den da Manches zu ſehen finden.—
— Das kann ich mir denken,— unterbrach ihn Jwan Waßiljewitſch,— wenn der Lurus bei Ihnen in dem Verhältniß zugenommen hat, wie alles Uebrige, was müſſen Sie für prächtige Gemächer haben. Sie ändern gewiß jedes Jahr ihre Tapeten, Möbeln, Geſchirr?...
— Verhüte Gott! Mein Schloß ſteht, wie es iſt,
ſchon ſeit vielen Jahrhunderten. Hier bewahren wir voll Ehrfurcht jede Spur der Anweſenheit uuſrer Ah⸗ nen. Daſſelbe dient uns gewiſſermaßen als Denkmal ihres Wirkens. Ihr Gedächtniß verſchwindet nie, ſon⸗ dern pflanzt ſich von Geſchlecht zu Geſchlecht fort, erfüllt die Enkel mit edlem Stolz und macht es ihnen zur Pflicht, die Ehre ihres Stammes zu wahren. Uebrigens haben unſre Ahnen ihr Geld nicht für nutzloſen Plunder weg⸗ geworfen, ſondern es für weſentliche Verbeſſerungen, für ihre Bibliothek, für Kunſt und Wiſſenſchaft aufgewen⸗
det. Deshalb kann auch jedes Schloß bei uns als Ge⸗—
genſtand der intereſſanteſten Forſchungen und des reich⸗ ſten Kunſtgenuſſes dienen.... Ich bin namentlich im Beſitz einer ausgezeichneten Sammlung von Gemälden—
— Von der italieniſchen Schule? fragte Jwan Wa⸗ ßiljewitſch.—


