Teil eines Werkes 
3. Band, Tarantas : 2. Theil (1847) Tarantas: putevye vpečatlenija
Entstehung
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126 Tarantas.

Plötzlich blitzte durch eine Spalte der ſchwarzen Höhle ein röthlicher Feuerſtrahl, und um die zuckende Flamme bewegten ſich furchtbare Schatten. Kopfloſe Leichname mit Folterwerkzeugen an ihren Gliedern, die Köpfe in den Händen, zogen paarweis feierlich vorüber, grüßten bedächtig rechts und links und verſchwanden im Dunkel. Hinter ihnen drein aber kamen andere Schatten und abermals dieſelben Geſtalten, und die blutige Prozeſſion nahm kein Ende.

— Beſter Tarantas! Prächtiger Vogel— jam⸗ merte Jwan Waßiljewitſch— mir wird angſt und bang. Oh, s iſt ſchrecklich hier! Höre mich. Ich will Dich ausbeſſern laſſen, ich will Dich pflegen, Du ſollſt im Schuppen ſtehen bleiben, nur bringe mich fort von hier!—

Der Tarantas flog weiter.

Plötzlich verſchwanden die Schatten. Die Höhle er⸗ füllte abermals ein undurchdringliches Dunkel.

Der Tarantas flog aber ohne Unterlaß.

Einige Zeit noch verging in der beängſtigenden Fin⸗ ſterniß. Plötzlich vernahm Jwan Waßiljewitſch ein Ge⸗ tös, das immer lauter und lauter wurde. Raſch wen⸗ dete ſich der Tarantas zur Linken. Im Nu war die ganze Höhle von einem bläulichen Schimmer beleuchtet, und ein neues Schauſpiel traf den bebenden Reiter. Ein