Teil eines Werkes 
3. Band, Tarantas : 2. Theil (1847) Tarantas: putevye vpečatlenija
Entstehung
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24 Tarantas.

eines Zwergs, doch der Preis für denſelben war ihm zu hoch, und der Zwerg ward einem großen Herrn in Pe⸗ tersburg zugeſchlagen. So blieb dem Landedelmann nichts übrig, als ſich mit ausgewachſenen Dummköpfen und Mißgeburten zu begnügen, die er in galonirte Kleider mit feuerfarbenen Figuren und bunten Flicken auf dem Rücken ſteckte und mit Hörnern, Schweifen, ſowie andern komiſchen Verzierungen ausſchmückte. Zu⸗ weilen erluſtigte er ſich damit, dieſe Elenden durch Hun⸗ ger zu quälen, denſelben Naſe und Wangen Rn ben blau zu färben, ſie mit Hunden zu hetzen, in's Waſſer zu werfen und ſie überhaupt zu jeglichem, auch dem gefährlichſten Zeitvertreib zu gebrauchen. In ſol⸗ chen Genüſſen verging dem Edelmann von altem Schrot und Korn der Tag, legte er ſich aber ſchlafen, ſo mußte ihn ein altes trunkenes Weib durch ihre Märchen ein⸗ ſchläfern, während ihm zwei zerlumpte Koſakinnnen die Ferſen ſanft kitzelten und die Fliegen um ihn her ver⸗ ſcheuchten; dem Hofnarrenpack aber ward anbefohlen, ſich in ihrem Winkel zu katzbalgen, unter keiner Be⸗ dingung aber müde zu werden oder zu ſchlafen, wes⸗ halb auch der Kutſcher durch eine knallende Ermahnung der langen Hetzpeitſche ihnen den Schlaf vertreiben oder ihre Unterhaltung beleben mußte.