machen, wie ſehr dieſe Unternehmung ſeinen Sohn in dem Herzen der Flammänder über den König ſelbſt erheben werde.
Perez, ohne daß es ſchien, als handle er mit dieſem im Einverſtändniſſe, machte dem Kü⸗ nige bemerklich, welchen engen Bund Don Kar⸗ los, als Gouverneur der Niederlande, mittelſt der Königin, mit Frankreich ſchließen werde.
Alle dieſe Betrachtungen mußten naturlich auf einen Fürſten tiefen Eindrnck machen, der auf ſein Anſehen äußerſt eiferſüchtig und gegen den Ehrgeiz ſeines Sohnes ſehr mißtrauiſch war. Der König dachte alſo nur darauf, dem Prin⸗ zen ſeine Bitte auf eine nicht beleidigende Art zu verſagen. Er ließ ihm melden; er geneh⸗ mige ſeine Bitte; die zu ſeinen eignen Abſich⸗ ten ſtimme; er wolle aber ſelbſt nach Flandern reiſen, um ihn dort einzuſetzen und ſie wür⸗ den in balden abreiſen. Es würde nicht eh⸗ renvoll für den König ſeyn, wenn er ſicher in Spanien bleibe und ſeinen einzigen Sohn allen Unfällen eines ſo wüthenden Aufruhrs Preis gebe. Er wolle ſeine Gefahr theilen und ihm allen Ruhm überlaſſen.
25.
Das Gerücht von dieſer Reiſe verbreitete ſich bald durch die Reiſe-Zurüſtungen, welche


