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Erzählungen / von Julius Gr. v. Soden
Entstehung
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es würde damit ausgehen, daß ihm die Hand abgehahen werden ſolle, mit der er den Streich gegeben habe. n Wahrlich! rief der ungeſtümme Jüngling, das wird ein ſchönes Schauſpiel ſeyn, einen Einhändigen König zu ſehen!— eno Seine Umgebungen ſtellten ihm vor, daß er ſich zu Beſänftigung ſeines Vaters duch irgend einer Strafe unterwerfen müße. Er gab nach, verlangte aber, daß der Kardinal Spinoza iht züchtigen ſolle; denn nicht von einem andern würde er es dulden. Rui Gomez fürchtete alles von ſeinem ſtreng behandeltem Zöglinge; ſein über des Pritzen Verachtung erzürntes Weib, that die erſten Schritte, den Herzog v. Alba zu vermögen, ſich mit ihm gegen Don Karlos zu verbinden und venachrichtigte dieſen von des Prinzen Dro⸗ hungen. Rui Gomez beobachtete den Prinzen mit ſolcher Genauigkeit, daß er endlich ſich von der Liebe des Don Kärlos für die Königin ühet⸗ zeugt hielt. Er theilte dem Herzog ſeine Ent⸗ deckung mit, und, wie gewöhnlich, wenn ein Geheimniß theilweiſe entdeckt iſt, man gus Be⸗ gier es ganz zu kennen, um die Wette es zu errathen ſtrebt, ſo begannen ſie zu vermuthen,