War ich denn krank?
„Wie? Die Depeſche—“
Ja ſo! Daran dachte ich nicht mehr! Ver⸗ gieb, lieber Theodor! Ich mußte dich wieder⸗ ſehen, und wenn die Grafſchaft mit allen ihren blauen Augen zu Grunde gegangen wäre.
„Ach, lieber Vater, ich ſehe wohl, Sie wiſſen A
Freilich! fuhr der Herzog lächelnd fort: Du hatteſt einen feinen Spion an deiner Seite, obgleich den redlichſten von der Welt.
„Ach, Reinhold!“
Du grollſt doch nicht mit ihm? Alles war zwiſchen uns verabredet. Aber, aber, lieber Theodor!— hier hob er den Finger— das Erperiment mit den blauen Augen wäre bald noch ſchlimmer ausgefallen, als das mit den ſchwarzen. Indeß für eine oder die andere Farbe mußt du dich doch endlich entſcheiden, wenn anders unſer Fürſtenſtamm nicht erlöſchen ſoll.
„Wie verſtehen Sie das, mein Vatèr
Ein andermal, lieber Teodor! Wir haben, vornähme Gäſte, und es iſt ſchicklich, dich ihnen ſogleich vorzuſtellen.“


