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Anfangs wollte der Prinz die Einladung ausſchlagen; doch Hofrath Reinhold rieth zur Annahme.„Nicht dem Bürger und Landmanne allein,“ ſagte er,„müſſen wir unbefangen er⸗ „ſcheinen, auch ihren Bedrückern. Der Erfolg „muß dann jeden Theil belehren, ob wir gerecht „handelten.“ Sie erſchienen alſv.
6.
Empfangen wurden ſie von der Frau Prä⸗ ſidentin, einer Frau von etwa ſechsundzwanzig Jahren, beinahe mit aller Friſche der Jugend, ſchöner, freundlicher Bildung, von ſanftem, ge⸗ fälligem Organ und ſo großen himmelblauen Augen, daß ſie Sr. Durchlaucht in augenſchein⸗ liche Verwirrung ſetzten.
Die Frau Präſidentin, Tochter eines ange⸗ ſehenen Stabsoffiziers, knüpfte mit unſern An⸗ kömmlingen ein intereſſantes Geſpräch an, in dem ſie die feinſte Lebensart und zarteſte Vil⸗ dung entwickelte. Der Prinz führte ſie zur Ta⸗ fel; er war beim Mahle ihr Nachbar; was die großen himmelblauen Angen begonnen hatten, vollendete ihre Unterhaltung. Theodor war von der Frau Präſidentin bezaubert. Beim Ball entſchuldigte ſie ſich, daß ſie nicht tanze, wegen ihres Säuglings. Auch der Prinz tanzte nichtz


