180
ſie einm al einſehen gelernt haben, wohin ſie verlockt worden ſind. Da ſich Ma dame Willis nicht bereden laſſen will, länger zu blei⸗ ben, und Liddy durch ihr Verſprechen verbunden iſt, ihre Tochter nach Glouceſter zurück zu begleiten, ſo ſtelle ich mir eine allgemeine Auswanderung als nahe bevorſtehend vor, und die Meiſten von uns werden die Weihnachten in Bath zubringen. Geſchieht dieß wirklich, ſo werde ich ohne Zweifel eine Gelegenheit finden, Sie zu überfallen. Ich denke, Sie werden bis dahin der ahma mater herzlich überdrüſſig ſeyn und ſich fertig gemacht haben, den Reiſe⸗ plan auszuführen, der voriges Jahr verabredet worden iſt zwiſchen Ihnen und Ihrem getreuen H. Melford.
Den 8. November.
An Vortor Ludwig. Liebſter Doctor!
Meine Nichte Liddy iſt nunmehr auf Lebenszeit glücklich ge⸗ macht, und der Lieutenant Lismahago hat mir meine Schweſter Tabby vom Halſe genommenz ich habe alſo weiter nichts mehr zu thun, als meinen Freund Baynard zu tröſten und für meinen Sohn Loyd zu ſorgen, der ſich ebenfalls hübſch ordentlich mit der Jungfer Winifred Jenkins hat trauen laſſen. Sie ſind doch ein herrlicher Mann im Pläneſchmieden; Doctor Arbuthnoth muß gegen Sie Hunde führen. Ihr Gedanke wegen der Kirchſpiel⸗ ſchreiberſtelle verdient alle Ueberlegung. Ich zweifle nicht daran, daß Matthias Loyd alle Fähigkeiten zu dieſem Amte beſitzt; vor Allem aber müſſen Sie im Hauſe ein Plätzchen für ihn ausfindig machen. Seine makelloſe Ehrlichkeit und ſein unermüdlicher Fleiß werden mir bei der Aufſicht über meine Haus⸗ und Landwirth⸗ ſchaft ſehr zu Statten kommen; indeß ſoll er Barns keinen Abbruch thun, da ich keine Urſache habe, über ihn zu klagen.


