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Aus dem zurückhaltenden, empfindlichen Rauſchebauſch iſt ein ge⸗ fälliger, umgänglicher Mann geworden. Er reißt ſeine Witze, lacht und ſchäkert mit der drolligſten Art von der Welt, und will bei allen unſeren Luſtbarkeiten und Zeitvertreiben auch die Hand im Spiel haben. Vor einigen Tagen langte ſein Gepäck mit dem Frachtwagen von London an, beſtehend aus zwei großen Koffern und einer langen Paſſagierkiſte, die große Aehnlichkeit mit einem Sarge hatte. Die Koffer waren mit ſeinen Kleideru angefüllt, die er zur Beluſtigung der Geſellſchaft auskramte und dabei ehrlich geſtand, es ſeyen größtentheils spolia opima, die er in Schlachten erbeutet habe. Zu ſeinem Hochzeitsſtaate wählte er ſich eine ſchon etwas getragene weiße Uniform mit gelbem Sammt ausgeſchlagen und mit Silber geſtickt; am meiſten aber that er ſich auf eine dreiknotige Perrücke zu gut, in welcher er vor mehr als dreißig Jahren zum erſten Mal als Advokat aufgetreten war. Dieſe Maſchine lag ſeitdem in aufgewickelten Locken da, und nun wur⸗ den ſämmtliche Bedienten im Haus in Bewegung geſetzt, um ſie zur Hochzeit zurecht zu machen, deren Feier geſtern ſtatt hatte. Georg Denniſon und ſeine Braut hatten nichts Außerordentliches in ihren Kleidern. Die Augen des Bräutigams leuchteten vor Verlangen und Freude, und fie zitterte in ſchaamhafter Verwir⸗ rung. Mein Oheim führte ſie an den Altar, und ihre Freundin Willis ſtand ihr als Brautjungfer zur Seite.
Meine Tante mit ihrem Seladon aber ließ ſich den Vorrang nicht nehmen, und dieſe Beiden bildeten in der That ein ſolches Paar von Originalen, daß ich glaube, ganz England iſt nicht im Stande, ein zweites aufzuweiſen. Sie war nach der Mode von 1737 gekleidet, und da es ein kalter Tag war, ſo hatte ſie einen grünen Sammtmantel mit goldenen Spitzen beſetzt umge⸗ worfen; dieſer wurde ihr indeß von dem Bräutigam abgenommen⸗ der ihr dagegen einen langen, amerikaniſchen Zobelpelz umhing⸗ welcher ſeine achtzig Guineen werth war; ein eben ſo angenehmes


