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15. Band, Humphry Klinkers Fahrten : Roman : 2. Band (1841) The expedition of Humphry Clinker
Entstehung
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den Händen der Philiſter zu befreien. Der vortreffliche Zuſtand des Landguts, wo wir uns befinden, das aber auch wirklich angebaut iſt wie ein Garten, gefällt ihm ſo gut, daß er ſich bei Herrn Denniſon in die Lehre gegeben hat, und entſchloſſen iſt, ſeine ganze Zeit auf die Landwirthſchaft zu verwenden.

Zu unſerer Doppelheirath ſind bereits alle Anſtalten getroffen. Die Ehekontrakte ſind aufgeſetzt und unterſchrieben, und die Trau⸗ ung wird vor ſich gehen, ſobald die Verlobten ſich die geſetzlich vorgeſchriebene Zeit im Kirchſpiel aufgehalten haben. Der junge Denniſon läßt zuweilen einige Ungeduld blicken, allein Lismahago erträgt dieſen nothwendigen Aufſchub mit philoſophiſcher Gemüths⸗ ruhe. Sie müſſen übrigens wiſſen, daß der Lieutenant nicht bloß ſein perſönliches Verdienſt in's Haus mitbringt. Außer ſeinem halben Solde, der jährlich zweiundvierzig Pfund beträgt, hat dieſer unverdroſſene Oekonom achthundert Pfund auf die Seite geſchafft, die bei der Bank angelegt ſind. Dieſe Summe iſt theils daraus erwachſen, daß ſein Gehalt fortlief, ſo lange er unter den India⸗ nern war, theils aus dem Gratial, das man ihm aus Rückſicht auf den großen Abſtand zwiſchen dem ganzen und halben Solde, worauf er jetzt geſetzt iſt, ausgeworfen hat, theils aber auch aus dem Gewinn von einem kleinen Handel, den er während ſeiner Sachemſchaft unter den Miamis mit Pelzwerk trieb.

Liddy's jungfräuliche Furcht und Aengßtlichkeit hat ſich durch die Geſellſchaft einer gewiſſen Miß Willis, die in der Penſion ihre vertrauteſte Freundin war, um ein Gutes gebeſſert. Man hatte ihre Eltern angelegentlich gebeten, ihr bei einer ſo außerordent⸗ lichen Gelegenheit dieſen freundſchaftlichen Beſuch zu erlauben, und vor zwei Tagen langte ſie mit ihrer Mutter, die ſie nicht ohne gehörige Aufficht reiſen laſſen wollte, hier an. Die junge Dame iſt ſehr lebhaft, hübſch und angenehm, und ihre Mutter eine recht gutartige Frau, ſo daß ihre Anweſenheit ein neuer Duell von Vergnügen ür uns iſt. Wir werden indeß noch ein