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Ihre Einwendungen dagegen, daß ich dieſe Jahreszeit ſo fern von der Heimath zubringe, würden mehr Eindruck auf mich ge⸗ macht haben, wenn ich mich nicht hier ausgezeichnet wohl befände, und meine Geſundheit ſich nicht ſo ſehr gebeſſert hätte, daß ich große Luſt verſpüre, allem Podagra und allem Gicht Trutz zu bie⸗ ten. Ich fange an zu glauben, daß ich mich zu voreilig zum alten Eiſen gezählt habe, und daß es abgeſchmackt von mir war, meine Geſundheit in den Schlupfwinkeln des Müßiggangs zu ſuchen. Ich bin feſt überzeugt, daß alle kränklichen Leute zu viel ſitzen, zu regelmäßig und zu ängſtlich leben. Wir müſſen unſere Maſchine zuweilen auch ſchneller gehen laſſen, und den Hemmſchuh von den Rädern des Lebens wegnehmen; wir müſſen uns dann und wann in die Wogen der Ausgelaſſenheit ſtürzen, und unſerer Conſtitution dadurch eine gute Härtung geben. Auch das habe ich gefunden, daß es zu einem tüchtigen Umlauf der Lebensgeiſter, worin doch einmal das wahre Weſen einer guten Geſundheit be⸗ ſteht, eben ſo nothwendig iſt, zuweilen andere Geſichter zu ſehen, als andere Luft zu athmen.
Mit meinem Letzten habe ich einige Freundſchaftspflichten er⸗ füllt, welche viel körperliche Bewegung erforderten, wovon ich mir auch meinen guten Nutzen verſpreche. Als ich auf die zufäl⸗ ligſte Weiſe von der Welt erfuhr, die Frau des Herrn Baynard liege an einem hitzigen Fieber gefährlich darnieder, ſo borgte ich von Herrn Denniſon eine Poſtchaiſe, und fuhr damit nach ſeinem Gute zu, wobei ich Niemand mitnahm, als meinen Loyd(wei⸗ land Klinker), der neben mir herritt. Da es nur eine kleine Tag⸗ reiſe von hier iſt, ſo kamen wir ſchon Mittags um vier Uhr an, und der Doctor, den ich an der Thüre traf, ſagte mir, die Pa⸗ tientin ſey ſo eben geſtorben. Mich überkam eine heftige Gemüths⸗ bewegung, es war aber nicht Kummer. Da Alles im Hauſe ver⸗ ſtört war, ſo ging ich ſchnell die Treppen hinauf in's Sterbezim⸗ mer, wo ich die ganze Familie beiſammen traf. Die Tante ſtand


