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ein wenig darüber ausgeholt, allein ich habe ihm nicht gerathen, auf dieſem Vorhaben zu beſtehen. Ich ſagte ihm, meiner Anſicht nach könnte er eine beſſere Partie treffen, da er ſich doch noch nicht förmlich mit ihr verſprochen habe; ich wiſſe zwar nicht, was mein Oheim mit ihm im Schilde führe, allein meiner Anſicht nach ſollte er es nicht wagen, ihn durch ein voreiliges Begehren dieſer Art vor den Kopf zu ſtoßen. Der ehrliche Humphry betheuerte, er wolle lieber tauſend Mal ſterben, als etwas ſagen oder thun, was den Squire beleidigen könnte; im Uebrigen geſtand er, daß er dem Mädchen herzlich gut ſey, wie er auch Urſache habe, zu glau⸗ ben, daß ſie ihn ebenfalls mit günſtigen Augen betrachte; er be⸗ trachte dieſes gegenſeitige Kundgeben von Zuneigung als eine ſtillſchweigende Verbindlichkeit, die ein ehrlicher Mann für eine Gewiſſensſache halten müſſe, und er hoffe, der Squire und ich werden derſelben Meinung ſeyn, wenn wir einmal Muße haben, der Sache einige Aufmerkſamkeit zuzuwenden. Ich glaube wirk⸗ lich, er hat recht, und werde ſchon Zeit finden, ſeinen Fall in Erwägung zu ziehen.
Sie ſehen, wir werden wenigſtens ein paar Wochen hier blei⸗ ben müſſen, und da Sie bis jetzt lang genug Ruhe gehabt haben, ſo hoffe ich, Sie werden ungeſäumt den Anfang machen, und einen Theil Ihrer Schuld abtragen gegen Ihren getreuen
Den 14. Oetober. H. Melford.
An Miß Lätitin Willis in Gloureſter. Meine innigſt geliebte Letty!
Mit ſolcher Gemüthsbewegung, wie heute, habe ich noch nie⸗ mals die Feder ergriffen. Seit ein paar Tagen haben ſich ſo viele, ſo wundervolle und ſo wichtige Begebenheiten ereignet, daß ſich die Gedanken in meinem Kopfe in größter Unordnung herumtreiben und herumjagen. Ordnung oder Zuſammenhang dürfen Sie daher


