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ſah, welche Fortſchritte ſein Gegner gemacht, und härmte ſich dar⸗ über im Stillen. Er verſuchte es, ihr durch Ermahnungen die Augen zu öffnen, als er aber fand, daß dies nichts fruchtete, nahm er ſeine Zuflucht zum Gebet. Während er in Neweaſtle Tante Tabby in die Methodiſtenverſammlung begleitete, führte ſein Ne⸗ benbuhler die Jungfer Jenkins in die Komödie. Er hatte einen ſeidenen Rock angezogen, der zu Paris für ſeinen frühern Herrn gemacht worden war, und darunter eine verſchoſſene Weſte von dunklem Brokat. Er trug einen großen Haarbeutel, eine breite Halsbinde und hatte ein langes Schwert an die Hüften gebunden. Seine Dame ſtrotzte in verbleichtem Taffet, gewaſchener Gaze und dreimal neugemachten Bändern. Am auffallendſten aber war ihre Friſur, die ſich, gleich einer Pyramide, bis zu einer Höhe von 7 guten Zoll über dem Hirnkaſten erhob, und ihr Geſicht war vom Kinn bis über die Augen bemahlt und bepfläſtert. Auch der Herr Galan ſelbſt hatte es weder an rother noch weißer Schminke fehlen laſſen, um ſeine Geſichtsfarbe ins möglichſt vortheilhafteſte Licht zu heben. In dieſem Aufzuge wandelten ſie mit einander die hohe Straße hinab nach dem Theater, und da man ſie für Komödian⸗ ten hielt, die ſich zu Hauſe ſchon für ihre Rollen angekleidet hätten, ſo ließ man ſie ungehindert ihres Weges gehen; da es aber bei ihrer Zurückkunft noch helle war, und man während der Komödie ihren wahren Stand geſehen hatte, ſo wurden ſie auf dem ganzen Heimwege ausgeziſcht und ausgepfiffen. Jungfer Jenkins wurde ſogar mit Koth beworfen und eine„geſchminkte Iſebel⸗ geſchimpft, ſo daß ſie aus Furcht und Schaam in dem Augenblicke, wo ſie in's Haus trat, ihre hyſteriſchen Zufälle bekam.
Klinker war ſo aufgebracht über Dutton, dem er dieſes ganze Unglück Schuld gab, daß er ihm die bitterſten Vorwürfe machte, er habe dem armen Mädchen den Kopf verrückt. Der Andere wollte ihm mit Verachtung begegnen, und da er ſeine Gelaſſenheit als Feigheit deutete, ſo dachte er ihn tüchtig durchzukarpatſchen.


