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die Satyre drucken laſſe, ſo verdiene er vielleicht ſein Mitleid und habe dann nichts von ſeiner Rache zu fürchten. Wyvil überlegte ſich die Alternative und beſchloß, zu Herrn S. Kränkung das Lob⸗ gedicht drucken zu laſſen, wofüt er dann wirklich eine tüchtige Tracht Prügel empfing. Er erhob alſo eine Injurienklage gegen ſeinen Beleidiger, und dieſer nahm ihn nun, um einem verdrieß⸗ lichen Prozeſſe auszuweichen, zu ſeinen Gunſten auf. Dieſes ſon⸗ derbare Venehmen gewann Herrn S. die Ausſöhnung des gelb⸗ behandſchuhten Philoſophen, der ihm nunmehr einiges Genie zu⸗ erkannte, und von der Zeit an freundſchaftlichen Umgang mit ihm pflog.
Begierig zu erfahren, welchen Zweigen der Wiſſenſchaft meine Mitgäſte ihre verſchiedenen Talente zuwenden, hielt ich mich an meinen mittheilſamen Freund Dick Joy, der mir zu verſtehen gab, die meiſten von ihnen ſeyen entweder wirkliche oder wenigſtens ge⸗ weſene Buchmachergeſellen, oder Taglöhner bei angeſehenen Auto⸗ ren, für welche ſie überſetzt, verglichen und compilirt haben; alle zuſammen ſeyen zu verſchiedenen Zeiten bei unſerm Wirth in Lohn und Brod geſtanden, obſchon ſie jetzt in den verſchiedenen Zweigen der Literatur ihre eigenen Werkſtätten aufgeſchlagen haben. Nicht nur ihre Talente, ſondern auch ihre Dialekte waren ſo verſchieden, daß unſer Geſpräch nicht undeutlich an die babilo⸗ niſche Sprachverwirrung erinnerte. Wir hatten den iriſchen und ſchottiſchen Dialekt, nebſt einer Menge Fremdwörter, die mit dem mißtönendſten Geſchrei hervorgeſchnauft wurden; denn da alle zu⸗ gleich ſprachen, ſo hatte Niemand Ausſicht, gehört zu werden⸗ wenn er nicht noch lauter ſchrie, als die Andern. Das muß ich indeß geſtehen, daß ihre Geſpräche nichts weniger als pedantiſch waren; alle gelehrten Forſchungen wurden ſorgfältig vermieden, und man bemühte ſich nur, witzig zu ſeyn; auch gelang dieß wirk⸗ lich manchmal, es kamen mehrere drollige Einfälle zum Vorſchein⸗ die viel zu lachen gaben; wenn einer den Beleidigten ſpielen und


