Teil eines Werkes 
14. Band, Humphry Klinkers Fahrten : Roman : 2. Band (1841) The expedition of Humphry Clinker
Entstehung
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den Tag zu einer Guinee, gemiethet; in der nächſten Woche ge⸗ denken wir unſere Reiſe nach Schottland anzutreten, hoffen aber immer, gegen Ende Oktobers wieder bei Ihnen zu ſeyn. Ich werde Ihnen, wie bisher, von jedem Orte, wo wir uns einiger⸗ maßen aufhalten, ſchreiben, ſo oft mir etwas aufſtößt, das Sie vielleicht irgendwie intereſſiren kann. Mittlerweile muß ich Sie bitten, Freund Barns in Beziehung auf meine Heu und Korn⸗ Ernte ein Bischen auf die Finger zu ſehen und meiner Verſiche⸗ rung zu glauben, daß mein Grund und Boden nichts hervor⸗ bringt, was Sie nicht ganz nach Belieben Ihr Eigenthum nennen dürften. Wäre dem nicht ſo, ſo würde ich mich ſchämen zu unter⸗

zeichnen als Ihr unveränderlicher Freund

M. Bramble.

London, den 8. Juli.

An Sir Watkin Philipps, Varonet, im Jeſuitenkollegium zu Orford. Mein lieber Philipps!

In meinem Letzten erzählte ich Ihnen, daß ich einen Abend in der Geſellſchaft von Schriftſtellern zugebracht habe, die einan⸗ der mit eiferſüchtiger Angſt zu betrachten ſchienen. Mein Oheim wunderte ſich nicht im Geringſten, als ich ihm ſagte, daß ich mir durchaus andere Begriffe von ihrer Unterhaltung gemacht habe. Es kann Einer, ſagte er,auf dem Papier ſehr unterhaltend und lehrreich ſeyn, und im gewöhnlichen Umgang der langwei⸗ ligſte Zipfel von der Welt. Auf der andern Seite habe ich die Bemerkung gemacht, daß diejenigen, die im Umgang am meiſten glänzen, im Sternbild des Genies gewöhnlich nur Sterne zweiter Größe find. Ein kleines Magazin von Ideen wird leichter in