166
warm zu trinken, kalt zu eſſen, den Baum zu vergraben und die Axt zu pflanzen, ha, ha, ha!“— Als er dieſe Rhapſodie mit ſei⸗ ner gewöhnlichen Schnellzüngigkeit vorgebracht hatte, gab ihm Herr Barton zu verſtehen, daß ich weder Sir Francis noch der heilige Franziskus ſey, ſondern nichts mehr und nichts weniger als Herr Melford, Neffe des Herrn Bramble, der inzwiſchen vor— trat und ſeine Reverenz machte.„Ei, ſeht doch, es iſt doch nicht Sir Francis,“ ſagte dieſer weiſe Staatsmann;„Herr Melford, es freut mich, Sie zu ſehen. Ich habe Ihnen einen Ingenieur ge⸗ ſchickt, daß er Ihre Docke befeſtigt.— Herr Bramble— gehor⸗ ſamſter Diener, Herr Bramble— wie befinden Sie ſich, Herr Bramble? Ihr Neffe iſt ein artiger junger Menſch! Auf Ehre und Seligkeit, ein recht artiger junger Menſch.— Sein Vater iſt ein alter Freund von mir, was macht doch der gute Mann, hat er noch immer mit der verdammten Krankheit zu ſchaffen?“— „Nein, Mylord,“ antwortete mein Oheim,„alle ſeine Krankheiten haben aufgehört, er iſt ſchon fünfzehn Jahre todt.“—„Todt! Wie? Doch ja, jetzt entſinne ich mich. Ja, leider! er iſt todt. Nun gut, wohin geht die Reiſe des jungen Herrn, etwa nach Haverford⸗Weſt oder— ja, mein lieber Herr Milford Haver, ich will gerne Alles für Sie thun, was in meinen Kräften ſteht. Ich hoffe, einigen Kredit beſitze ich immer noch.“— Mein Oheim gab ihm jetzt zu verſtehen, daß ich noch minderjährig ſey, und wir für den Augenblick nicht im Sinne haben, ihn mit irgend einem Geſuche zu beläſtigen.„Mylord,“ fügte er hinzu,„ich bin mit meinem Neffen hieher gekommen, um Euer Gnaden unſern Reſpekt zu bezeugen, und ich darf wohl ſagen, daß ſeine und meine Ab⸗ ſichten dabei wenigſtens eben ſo uneigennützig ſind, als die Abſich⸗ ten irgend einer Perſon in dieſer ganzen Verſammlung.“—„Mein lieber Herr Brambleberry, Sie erweiſen mir unendlich viel Ehre. Es wird mich immer ſehr freuen, Sie und Ihren hoffnungsvollen Neffen, Herrn Milfordhaven, bei mir zu ſehen. Ich ſtehe Ihnen


