Teil eines Werkes 
13. Band, Humphry Klinkers Fahrten : Roman : 1. Band (1841) The expedition of Humphry Clinker
Entstehung
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und nicht brauchen, das Abebuch erſt nachzuleſen, und Moſiöh Klinker der iſt Ihr ſo geſchickt, daß man ihn zum Küſter an einer großen Kirche brauchen könnte. Aber ich will jetzt nichts mehr ſagen, und viele ſchöne Grüße an Salome, die gute Seele, das Herz thut mir im Leibe weh, wenn ich daran denke, daß ſie noch nicht einmal alle Buchſtaben auswendig weis. Aber kommt Zeit, kommt Rath. Sie wird wohl etwas hartlernig ſeyn, aber ich will Ihr das ganze Abc in Pfefferkuchen mitbringen, und da poll ſie keinen Buchſtaben eher zu eſſen kriegen, bis ſie weiß, wie er heißt.

Das Vräulein hat geſagt, wir ſollen ein lange Reiß nach dem Norden machen, aber wir mögen hinreißen wo wir wollen, ich bin immer und überall

Ihre herzlich geliebte Winifred Jenkens. London, den 3. Juni.

An Sir Watkin Philipps im Irſuitenkollegium zu Orford. Mein liebſter Wat!

In meinem Letzten meldete ich Ihnen, daß mein Oheim im Sinne habe, die Antichambre des Herzogs von N. zu beſuchen. Dieſer Vorſatz iſt nun wirklich auch ausgeführt worden. Seine Ercellenz iſt ſchon ſo lange an dieſe Art von Huldigung gewöhnt, daß er, ob er gleich auf ſeinem jetzigen Poſten nicht den zehnten Theil ſeiner früheren Gewalt in Händen hat, doch zu wiederholten Malen ſeinen Freunden zu verſtehen gab, ſie können ihm keinen größeren Gefallen thun, als wenn ſie dazu beitragen, den Schat⸗ ten dieſer Gewalt, deren Weſen und Wirklichkeit dahin iſt, zu unterhalten. Aus dieſem Grunde nun hat er immer ſeine gewiſſen Tage, an denen er Audienz ertheilt.

Mein Oheim und ich gingen mit Herrn Barton zu ihm, der Smollet's Romane. KIII. 11