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der jemals das Scepter über England geführt hat, die deliciae humani generis, ein Auguſt in Beſchützung des wahren Verdien⸗ ſtes, ein Titus Veſpaſianus an Großmuth, ein Trajan an Wohl⸗ thätigkeit, ein Marc Aurel an Philoſophie.“—„Ein Herr von vortrefflichem, durchaus redlichem Herzen,“ fügte mein Oheim hinzu;„er iſt nur zu gut für unſere Zeiten; ein König von Eng⸗ land ſollte Etwas von einem Teufel im Leibe haben.“ Hierauf zeigte Barton auf den Herzog von C. und fuhr fort:„Sie kennen den Herzog, dieſen erlauchten Helden, welcher der Rebellion den Kopf zertrat, und uns den Beſitz alles deſſen ſicherte, was uns als Engländern und Chriſten das Theuerſte ſeyn muß. Sehen Sie nur dieſes Auge, wie durchdringend und doch ſo ſanft! Welche Würde in ſeiner Miene! Welche Menſchenfreundlichkeit in ſeinem Blick. Selbſt der leibhaftige Neid muß zugeſtehen, daß er einer der größ⸗ ten Feldherrn in der ganzen Chriſtenheit iſt.“—„Ich zweifle nicht daran,“ ſagte mein Oheim,„aber wer ſind die jungen Her⸗ ren, die neben ihm ſtehen 2.—„Dieß,“ rief unſer Freund,„dieß find ſeine königlichen Neffen; die Prinzen von Geblüte. Allerliebſte junge Prinzen! Die geheiligten Pfänder der proteſtantiſchen Thron⸗ folge; ſo munter, ſo verſtändig, ſo prinzlich!«—„Ja, ſehr ver⸗ ſtändig! ſehr munter!“ ſagte mein Oheim, ihm in die Rede fal⸗ lend.„Aber ſeht da, die Königin! Ha, die Königin! Laßt mich ſie ſehen!— Laßt mich ſie ſehen!— Wo iſt meine Brille? Ha! in dieſen Augen liegt Geiſt!— In dieſen Augen liegt Empfindung! — In dieſen Augen liegt Ausdruck. Nun, Herr Barton, mit wem machen Sie uns jetzt bekannt?« Die nächſte Perſon, die er auserſah, war der Günſtling Graf*, der einſam an einem Fenſter ſtand.„Sehen Sie dort jenen Nordſtern,“ ſagte er,„ſei⸗ nes Glanzes beraubt.“—„Wie, das große caledoniſche Licht, das erſt neuerlich noch ſo hell in unſerer Hemiſphäre leuchtete! Mich däucht, jetzt ſchimmert es durch einen Nebel, wie Saturn ohne feinen Ring, bleich, dunkel und in weiter Ferne. Ha! dort iſt


