Teil eines Werkes 
13. Band, Humphry Klinkers Fahrten : Roman : 1. Band (1841) The expedition of Humphry Clinker
Entstehung
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bleich, ſeine Zähne klapperten und ſeine Augen funkelten.Schwe⸗ ſter, rief er mit Donnerſtimme,bei Gott, Du treibſt Deine Unver⸗ ſchämtheit zu weit! Mit dieſen Worten nahm er ſie beim Arm, öffnete eine MWittelthüre und ſtieß ſie in die Kammer, wo ich ſtand, ſo gerührt von dem Auftritte, daß mir die Thränen über die Wangen floßen. Als ſie dieſe Zeichen von Gemüthsbewegung er⸗ blickte, ſagte ſie:Es wundert mich nicht, daß ich Dich über die Schlangenwege eines ſo nahen Verwandten betrübt ſehe; ein Mann von ſeinen Jahren, ſo kränklich und dabei dieſe ſaubere Auffüh⸗ rung; wahrhaftig, ein herrliches Beiſpiel, das der Vormund ſei⸗

nen Mündeln gibt, ſich daran zu ſpiegeln. Abſcheulich! Entſetzlich! Goitverdammt! Ich dachte

laſſen.Was willſt Du mir da weiß machen?« ſagte ſie,willſt Du mir meine fünf Sinne abdisputiren?2 Habe ich ihn nicht flü⸗ ſtern hören: ſie ſolle doch nicht ſo viel Aufhebens machen? Habe ich ſie nicht weinen geſehen; habe ich nicht geſehen, wie er ſie mit Gewalt auf's Kanapee werfen wollte? O der garſtige, ſchändliche, abſcheuliche Menſch! Kind, Kind, ſag mir nur nichts von chrißllicher Liebe. Wer gibt zwanzig Pfund aus chriſtlicher Liebe2 Doch Du biſt noch ein einfältiges Bürſch⸗ chen, was weißt Du, wie es in der Welt zugeht? ueber⸗ dieß fängt die chrißtliche Liebe im eigenen Hauſe an. Für zwanzig Pfund hätte ich ein geblümtes Atlaskleid ſammt Garnitur, Schneiderlohn und allem haben können. Kurz, ich ging aus dem

Später habe ich erfahren, daß die Frau, die mein Oheim ſo großmüthig unterſtützte, die Wittwe eines Fähndrichs iſt, die auf der ganzen Welt nichts beſitzt, als einen Gnadengehalt von fünfzehn Pfund jährlich. Jedermann in Clifton ſpricht mit der größten