Teil eines Werkes 
12. Band, Peregrine Pickle : Roman : 5. Band (1841) Peregrine Pickle and his adventures
Entstehung
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er ein kleines Gelegenheitsgedicht dedicirte, worauf Jeder glaubte, er würde nunmehr bald die glänzenbſten Beweiſe von der Gunſt des alten Herrn zu empfangen haben.

Hundertſtes Kapitel.

Peregrine wird das Haus des Miniſters verboten, ſein Gehalt genommen und von ihm ausgeſprengt, daß er wahnſinnig geworden ſey.

Dieſe Ausſicht auf glücklichen Erfolg ſammt ſeinen Erwartungen von dem Miniſter, den er keineswegs vernachläßigte, gereichten ihm zum Troſt bei dem ihm zugeſtoßenen Mißgeſchick und bei der Unge⸗ wißheit ſeines Prozeſſes, den er zur Wiedererlangung ſeiner zehn⸗ tauſend Pfund führte. Die Advokaten leerten ihm noch immer den Beutel und füllten ihm das Hirn mit grundloſen Hoffnungen an, ſo daß er ſich wirklich genöthigt ſah, von ſeinem Buchhändler Geld auf Contv ſeiner Ueberſetzung zu entlehnen, um nur die Forderungen jener Blutſauger zu befriedigen, ohne den Menſchenhaſſer zu behelli⸗ gen, oder zu ſeinem Freunde Hatchway ſeine Zuflucht zu nehmen, der, ohne von ſeiner Noth eine Ahnung zu haben, ganz ruhig im Caſtell ſaß. Auch die Ankunft des Oſtindienfahrers, worauf er hun⸗ dert Pfund gewagt hatte, erleichterte ſeine Bedrängniſſe nicht im Mindeſten. Denn er erfuhr, ſein Schuldner hätte zu Bombay ge⸗ fährlich krank gelegen, als das Schiff abgegangen wäre, und es ſey die Frage, ob er ſein Geld wieder bekommen würde.

Es läßt ſich nicht annehmen, daß Peregrine in dieſer Lage ein ruhiges Leben führte, obſchon er ſich Mühe gab, gegen alle ſich ihm aufdringenden Schreckbilder des Unglücks kräftig anzukämpfen. Zu⸗ weilen überkam ihm eine ſolche Betrübniß, daß ihm alle Hoffnung verſchwand und er in den Abgrund der Verzweiflung verſenkt wurde. Jeder Wagen, der auf der Straße bei ibm vorbeifuhr, jede Perſon