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bei den Stellen, deren Sie erwähnten, glaube ich geſehen zu haben, daß der Schauſpieler ſeinen Uebertreibungen die Krone aufſetzte. Die Abſicht des Verfaſſers iſt, daß der Mohr ſeinem Vertrauten eine Nachricht in wenigen Zeilen hinterbringen ſoll. Dieſe müſſen freilich mit Eifer und Zufriedenheit geſprochen werden, aber nicht mit den lächerlichen Geberden einer Meerkatze, mit welchen meines Bedünkens ſeine Action vollkommene Aehnlichkeit hatte, als er folgende einfache Verſe vortrug:
Er nahm ihn auf; Doch kaum war er vor ſeinem Blic entfaltet, So ſtarrt' er ſchnell, als hätt' ein Pfeil ſein Auge Durchbohrt, und warf ihn zitternd auf den Boden. Bei den erſten beiden Worten bückt ſich dieſer vortreffliche Schau⸗ ſpieler und thut, als ob er etwas von der Erde aufnähme. Wenn er das Folgende ſpricht, macht er es ſo, wie man einen Brief auf⸗ bricht. Wenn er das Gleichniß vom Pfeile vorträgt, der durch das Auge fährt, bewegt er raſch ſeinen Zeigefinger gegen das Auge; ſo⸗ dann ſpringt er mit großer Heftigkeit zurück, wenn er die Worte ſagt: ſo ſtarrt' er ſchnell; und kommt er zu der Stelle: warf ihn zitternd auf den Boden, ſo zittert und bebt er an allen Gliedern, und das Papier, das er in der Einbildung hält, entſinkt der bebenden Hand. Den letzten Theil ſeiner Beſchreibung trägt er mit eben den klein⸗ fügigen Geſtikulationen vor, wenn er ſagt:
Bleich und entſetzt ſtand erſt mein Opfer da,
Hielt einen Seufzer noch zurück, und ſtieß
Ihn dann heraus; rieb ſeine Stirn' und nahm
Ihn wieder auf.
Der Schauſpieler ſtarrt hier wild, ſeufzt zweimal ſo jämmerlich, als wäre er im Begriff zu erſticken, reibt die Stirne, und macht die Pantomime, etwas von der Erde aufzuheben. Auch fehlt es an eben dieſen Feinheiten im ſtummen Spiele nicht, wenn er ſeine mit t folgenden Worten ſchließt:


