Teil eines Werkes 
12. Band, Peregrine Pickle : Roman : 5. Band (1841) Peregrine Pickle and his adventures
Entstehung
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der Hoffnung, ihn bei mehr Muße zu finden. Allein er war eine halbe Stunde eher ausgegangen, als ich kam, und hatte dem Kam⸗ merdiener mein Manuſecript zurückgelaſſen, der mich verſicherte, daß es der Lord mit unendlichem Vergnügen geleſen habe. Vielleicht würde ich mich mit dieſer Erklärung ſehr zufrieden wegbegeben haben⸗ hätte ich nicht, als ich durch den Vorſaal ging, einen der Lakeien oben an der Treppe mit vernehmlicher Stimme ſagen hören:„Ji es Ihro Lordſchaft gefällig, zu Hauſe zu ſeyn, wenn er fragt?“

„Man kann ſich denken, daß mir dieſe Entdeckung keineswegs behagte. Kaum hatte ich ſie gemacht, ſo wandte ich mich nach mei⸗ nem Führer, und ſagte: Ich finde, der Lord iſt geſonnen, für mehrere Leute als für mich nicht zu Hauſe zu ſeyn. Der Burſche, wiewohl er nur Kammerdiener war, erröthete über meine Bemerkung. Jh ging fort, über die Falſchheit des abgeſchmackten Peers nicht wenig erbittert, und feſt entſchloſſen, ihn für künftig mit meinen Beſuchen zu verſchonen.

„Nicht lange nachher traf ich ihn im Park. Ich der ich von Natur höflich bin, konnte nicht bei ihm vorbeigehen, ohne ihm mein Compliment zu machen. Allein er dankte mir ſehr fremd, wiewohl wir allein waren und uns keine Seele ſah; und als neulich eben das Werk, dem er in der Handſchrift ſo warmen Beifall gegeben, auf Subſeription herauskam, hatte er nicht einmal auf ein Eremplar un⸗ terzeichnet. Ich habe oft mit Verwunderung das lächerlich Wider⸗ ſprechende in dem Betragen dieſes Mannes überdacht; es ſcheint das Reſultat der feſten Abſicht zu ſeyn, ſich verhaßt und verächtlich zu machen. Ich habe nie um ſeine Gönnerſchaft gebuhlt, ja nicht ein⸗ mal an ſeinen Namen gedacht, bis er ſich um meine Bekanntſchaft bewarb; und wofern er durch meine Unterhaltung fand, daß er in Rückſicht meiner hintergangen war, weßhalb drang er ſo in mich, öfters zu ihm zu kommen?“

„Dieſe Sache iſt ganz klar,“ ſagte der Präſident.„Er iſt einer von jenen Kunſtkennern, die für Leute von Geſchmack gelten wollen,