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den Blicken herausſchauen, die Ode in einem wahnſinnigen Starren
ſich abmalen, und das Epigramm aus einem muthwilligen Lächeln her⸗ vorblinzeln. Vielleicht that ſich unſer Held auf ſeinen Scharfblick zu viel zu Gute, wenn er behauptete, daß er außer dieſen Entdeckungen den Zuſtand von den Finanzen eines Jeden deutlich bemerken könnte und ſich anheiſchig machte, die Summe, die Jeder beſäße, bis auf Heller und Pfennig anzugeben.
Die Unterhaltung, ſtatt allgemein zu werden, fing an ſich zu zerſplittern. Der epiſche Dichter hatte wirklich die Aufmerkſamkeit eines engern Ausſchuſſes auf ſich gezogen. Der Meiſter vom Stuhle aber miſchte ſich darein und rief laut:„Keine Kabalen, keine Ver⸗ ſchwörungen, meine Herren!“ Sein Nebenbuhler hielt es für ſeine Schuldigkeit, auf dieſen Verweis zu antworten, und verſetzte daher: „Wir haben keine Geheimniſſe; wer Ohren hat zu hören, der höre!“ Dieß wurde als eine Loſung für die Geſellſchaft geſagt, deren Blicke ſich ſogleich durch die Erwartung ihres gewöhnlichen Mahls ſchärften; allein der Präſident ſchien allem Streit ausweichen zu wollen. Denn er nahm nicht ſein Fehdegeſicht an, und antwortete ganz gelaſſen, er habe geſehen, wie Herr Metapher einem ſeiner Conföderirten etwas zugeflüſtert, woraus abzunehmen geweſen wäre, daß etwas Heimliches vorginge.
Der Epiker, der ſeinen Gegner für muthlos erachtete, beſchloß hiervon Nutzen zu ziehen, und dem neuen Ankömmling eine hohe Idee von ſich einzuflößen. Er fragte daher mit einer Triumphatormiene, ob es einem Menſchen nicht geſtattet ſey, eine krampfhafte Zuckung des Auges zu haben, ohne eines geheimen Verſtändniſſes beſchuldigt zu werden. Der Präſident merkte ſeine Abſicht, und da ihn dieſe Vermeſſenheit verdroß, ſo ſagte er:„Allerdings kann von einem Schwachkopf wohl vorausgeſetzt werden, daß er Augenconvulſionen bekommt.“ Dieſe Antwort verurſachte ein Triumphgelächter unter den Anhängern des Vorſtehers, und einer von ihnen machte die Be⸗ merkung, daß ſein Nebenbuhler einen ſchmerzlichen Streich auf ſein


