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ſeyn, und mehrmals mußte Peregrine den Haushofmeiſter mahnen, ehe er das letzte Quartal von ſeinen Zinſen erhalten konnte.
Beunruhigt durch dieſe Vernehmungen wandte er ſich an den Lord, um deſſen Sohn er ſich das bekannte Verdienſt erworben hatte, und fragte ihn um Rath. Er erfuhr jetzt zu ſeiner größten Krän⸗ kung, daß jener Herr, auf den er ſo lange ſein Vertrauen geſetzt hatte, ein Mann von ſehr unbedeutendem Credit ſey. Der neue Rathgeber, der zwar auch Hofmann, aber ein Nebenbuhler von jenem war, deutete unſerm abenteuernden Ritter an, daß er ſich ſeither auf ein zerbrochenes Rohr geſtützt habe. Sein vorgeblicher Patron ſey ein Mann von zerrütteten Vermögensumſtänden und geſunkener Hof⸗ gunſt, die ihm höchſtens noch ein Flüſtern oder Lächeln gönnte.
„Ich meiner Seits,“ fuhr dieſer Herr fort,„würde ſtolz darauf geweſen ſeyn, meinen Einfluß beim Miniſter für Sie geltend gemacht zu haben. Da Sie ſich jedoch unter den Schutz eines andern Peers begeben haben, deſſen Intereſſe mit dem meinigen collidirt, ſo kann ich mich Ihrer Sache nicht annehmen, ohne mir den Vorwurf zuzuziehen, als ob ich Mylords Anhänger verführen wollte. Eine ſolche Beſchul⸗ digung ſuche ich vor allen auf das Sorgfältigſte zu vermeiden. Doch ſteht Ihnen mein guter Rath ſtets zu Dienſten. Zum Beweiſe hier⸗ von rathe ich Ihnen, jetzt ſchlechterdings auf noch eine Unterredung mit Sir Steady Steerwell zu dringen, um ihm ſelbſt Ihr Geſuch klar vorzulegen, damit Sie nicht riskiren, daß daſſelbe falſch vorge⸗ tragen wird. Ich würde mich in dieſer Unterredung bemühen, wo möglich ein ſpecielles Verſprechen zu erlangen, das er, wenn er ſeinem Rufe nicht ſchaden will, nicht wohl umhin können wird, erfüllen zu müſſen.“
Dieſer Rath ſtimmte ſo ſehr mit den Geſinnungen unſeres Abenteurers überein, daß er die erſte Gelegenheit wahrnahm, Au⸗ dienz zu verlangen. Er erklärte ſeinem Gönner rund heraus, daß, wenn Seine Lordſchaft ihm dieſe Gunſt nicht bewirkten, er Ihren Einfluß für ſehr unbedeutend halten und alle ſeine Hoffnungen


