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denen er in glücklichen Tagen geſchwärmt hatte, und fing an, ſich zu einer ernſteren und mäßigeren Claſſe von ſeinen Bekannten zu halten. Allein jetzt fand er ſich außer Stande, auch mit dieſen fernern Um⸗ gang zu pflegen, weil es Leute von anſehnlichem Vermögen und liberalen Neigungen waren, ſo daß ihre Bankette zu koſtſpielig für ſeine ſchwindenden Finanzen wurden, und er ſich dabei genöthigt ſah, noch eine Stufe hinunter zu ſteigen, und mit allen Junggeſellen und jüngern Brüdern? zu verkehren, die kleine Leibrenten, oder nur ihr nothdürftiges Auskommen von Geldern hatten, die bei öffent⸗ lichen Caſſen angelegt waren. 8 Dieſe Geſellſchaft beſtand aus Politikern untergeordneten Ranges, aus unmündigen Kritikern, die den Vormittag im Mall“' herum⸗ ſchlendern, oder Gemälde in Augenſchein nehmen, die zum Verkauf ausgeſtellt ſind, ſich ein- oder zweimal die Woche in einem Geſell⸗ ſchaftsſaal zeigen, zu Mittage in einem ordinären Speiſehauſe eſſen, in Caffeehäuſern mit der Miene höherer Einſichten disputiren, das Parterre in den Schauſpielhäuſern fleißig beſuchen und einmal des Monats einen Abend mit einem berühmten Schauſpieler zubringen, deſſen denkwürdige Reden ſie zur Beluſtigung ihrer alltäglichen Be⸗ kannten wiederholen. Peregrine kam mit dieſen Leuten inſofern wohl zurecht, als ſie niemals ſeine Leidenſchaften zu heftigen Ausbrüchen reizten, und ihn auch nicht über ſeine Privatangelegenheiten ausfragten. Denn wie⸗ wohl manche von ihnen ſchon ſeit langer Zeit auf vertrautem Fuß mit einander umgegangen waren, ſo ward dieß doch nicht unter ihnen Mode. Und wenn man einen von Zweien, die in der genauſten Ver⸗ bindung ſtanden, gefragt hätte, wovon der Andere lebe, ſo würde er, der ſtrengſten Wahrheit gemäß, geantwortet haben:„Das fann ich wirklich nicht ſagen.“ Ungeachiet dieſer phlegmatiſchen Gleichgültig⸗ *Hierunter verſteht man die jungern Söhne Adeliger und Unadeliger
von Stande. ** Mall, die Hauptpromenade in St. Jamespark.


