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Einnehmer der Grafſchaft Credit. Dieſer lieh ihm zwölfhundert Pfund auf einen von ihm perſönlich ausgeſtellten Schein, der auf Sicht zahlbar war. Vermittelſt dieſer neuen Hülfstruppen richtete er es ſo geſchickt ein, daß er offenbar einer Mehrheit der Stimmen ver⸗ ſichert war; und nichts würde ihm in ſeiner Wahl im Wege geſtanden haben, wenn nicht der edle Peer, ſein Mitbewerber, um der Schaam und Kränkung zu entgehen, in ſeinem eigenen Burgflecken zu unter⸗ liegen, ſich erboten hätte, dieſe Sache mit Seiner Herrlichkeit in Güte abzumachen und zwei andere Mitglieder an einem andern Orte aufzugeben, wofern er ſich ihm nicht länger in ſeiner eigenen Ge⸗ meinde widerſetzen wollte.
Dieſer Vorſchlag ward begierig angenommen. Den Abend vor
der⸗Wahl erhielt Peregrine von ſeinem Gönner die Nachricht, ſeine
Anſprüche aufzugeben, wenn er ſich nicht ihm und dem Miniſter mißfällig machen wollte; anbei verſprach er ihm, daß er für einen andern Ort gewählt werden ſolle.
Keine andere Täuſchung in ſeinem Leben hätte unſerem Helden ſo viel Kummer machen können, als er jetzt beim Empfange dieſes qualvollen Befehls fühlte. Er ſah den Becher des Glückes ſeinen Lippen entriſſen und alle Hoffnungen ſeines Ehrgeizes in den Staub geſtreckt. Jetzt verwünſchte er den ganzen Troß ſeiner Hofbekannt⸗ ſchaften, raſete gegen den bübiſchen Plan der Politik, der er aufge⸗ opfert wurde, und ſchwur endlich, daß er die Früchte ſeiner Betrieb⸗ ſamkeit keinem Miniſter zu Gefallen aufgeben werde. Dieſer Ent⸗ ſchluß ward inzwiſchen durch ſeinen Freund, den Oberſteuereinnehmer, der ihm die Botſchaft brachte, unkräftig gemacht. Denn, nachdem ihn dieſer vergebens zu beſchwichtigen verſucht hatte, ſo ließ er ihn wegen des ihm vorgeſchoſſenen Geldes auf der Stelle verhaften. Dieß geſchah vermöge einer Vollmacht, mit der er ſich zu verſehen ange⸗ wieſen worden war. Anfänglich hatte Erſtaunen und Unwille alle Kräfte ſeiner Seele und ſeines Körpers betäubt, und es vergingen einige Minuten, ehe ſeine Nerven dem Antrieb ſeiner Wuth gehorchen


