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ihn gern aufhalten wollte, und ihm überlaut nachrief:„Ich habe Ihnen die Lage des Schloſſes noch nicht beſchrieben.“ Allein Pere⸗ grine verſetzte eben ſo laut, ohne ſtill zu ſtehen:„Auf ein andermal! auf ein andermal!“ In einem Augenblick verſchwand er, und ver⸗ ließ den Projektmacher ſehr gekränkt wegen ſeiner fehlgeſchlagenen Erwartung. Denn er war geſonnen, die Beſchreibung mit der Bitte zu ſchließen, ihm zwanzig Pfund vorzuſchießen, die er von der erſten Geldremiſſe, die von ſeinen Gütern einginge, wieder abbezahlen wollte. Es würde für unſern Helden gut geweſen ſeyn, wenn er ſtets ſo bedachtſam verfahren wäre. Allein er hatte Augenblicke, wo er nicht auf ſeiner Hut war, und eine Beute ſeines argloſen, biedern Herzens wurde. Unter ſeinen Bekannten befand ſich einer, deſſen umgang ihm vorzüglich behagte. Dieſer Mann war offen, ein ange⸗ nehmer Geſellſchafter und hatte viele vernünftige Gedanken über die Liſt und Betrügerei der Menſchen. Es war ihm gelungen, auf eine geſchmackvolle und glaͤnzende Art ein recht hübſches Vermögen durch⸗ zubringen. Jetzt ſah er ſich genöthigt, allerlei Ränke zu ſchmieden, um ſeine Familie zu erhalten, die aus einer Frau und einem Kinde beſtand. An den nothwendigſten Lebensbedürfniſſen fehlte es ihm zwar nicht; dieſe erhielt er durch die Mildthätigkeit ſeiner Freunde. Allein eine ſolche Verpflegung war ſeinen Neigungen gar nicht an⸗ gemeſſen. Er hatte durch verſchiedene unglücklich ausgefallene Plane geſucht, ſich wieder in ſeine vorige Unabhängigkeit zu ſetzen. Einſtmals des Abends ſaß Peregrine allein auf dem Caffeehauſe
und hörte einem Geſpräch zwiſchem dieſem Projektmacher und einem
andern Herrn über eine Sache zu, die ſeine Aufmerkſamkeit feſſelte. Der Fremde war Verwalter einer Summe von fünfzehnhundert Pfund, welche eine Baſe der Tochter des Andern in ihrem letzten Willen vermacht hatte. Der Vater erſuchte dieſen Mann ſehr dringend, ihm das Erbgut auszuzahlen, indem er verſicherte, er habe Gelegenheit, das Geld ſo auszuleihen, daß ſeiner Familie dadurch ein großer Vor⸗ theil erwachſen könnte. Der Vormund ſtellte ihm vor, daß er mittelſt


