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gegen dieſen Herrn wieder gefunden zu haben, denn er ſprach von ihm in den verächtlichſten Ausdrücken.
„Der Doktor,“ ſagte er,„wird durch ſeine Selbſtgenügſamkeit und Ruhmredigkeit ſo ſtark überſchattet, daß ſeine Verdienſte ſich nicht heben, gar nicht hervorſpringen können. In dem Gemälde iſt keine Haltung, mein theurer Sir. Es iſt eben ſo, als wenn ich den Mond unter einer Wolke vorſtellen wollte. Es würde nichts als eine dichte Schattenpartie ſeyn, mit einem kleinen Lichtfleck in der Mitte, der nur bloß dazu diente, die Finſterniß gleichſam ſichtbar zu machen. Sie verſtehen mich. Hätte er meinen Rath befolgt, es wäre vielleicht beſſer für ihn geweſen. Allein er iſt einmal auf ſeine Meinung erpicht. Sie müſſen wiſſen, Sir Peregrine, bei unſerer Zurückkunft rieth ich ihm, eine kleine Ode auf meine Clevpatra zu fertigen. So wahr Gott einſt mein Richter iſt, ich dachte ihm dadurch einen Dienſt zu leiſten, und ihn aus ſeiner Dunkelheit her⸗ vorzuziehen; denn Sie wiſſen, wie Sir Richard bemerkt:
Was dein Ruf meinem gibt, ſtirbt bald, mein Freund; Laß mich denn lebend ſeyn, mit einem Werk von Dir vereint.
Beiläufig, es iſt ein ſehr maleriſcher Kontraſt in dieſen Zeilen: dein und mein, leben und ſterben, mich und Dir. Doch Schade dafür! Dick war bei alle dem der rechte Mann! Er wußte etwas zu rün⸗ den und zuzuſpitzen. Doch wir wollen wieder zu unſerm unglücklichen jungen Mann zurück. Sollten Sie's wohl glauben, er warf bei mei⸗ nem freundſchaftlichen Vorſchlage die Naſe in die Höhe, und ſchwatzte was Griechiſches her, das nicht wiederholt zu werden verdient. Der Fall war eigentlich der, theurer Sir, er war über die Geringſchätzung der Welt aufgebracht.
Er glaubte, die Dichter ſeines Zeitalters wären über ſein Genie eiferſüchtig, und beſtrebten ſich daher, es zu unterdrücken, indeß es dem übrigen Theile der Menſchen an Geſchmack fehlte, es gehörig zu würdigen. Dem ſey nun, wie ihm wolle, genug, er hat ſich in großem


