Teil eines Werkes 
11. Band, Peregrine Pickle : Roman : 4. Band (1841) Peregrine Pickle and his adventures
Entstehung
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übte unter Dirnen, Raufbolden, Gaunern, Conſtablern und Friedens⸗ richtern unzählige Heldenthaten.

Inmitten dieſes Treibens erhielt er eines Morgens einen Beſuch von ſeinem ehemaligen Reiſegefährten Pallet, deſſen Ausſehen unſe⸗ rem Squire Verwunderung und Mitleid einflößte. Trotz der Winter⸗ kälte trug der Maler noch die dünne Sommerkleidung, die er in Paris angehabt hatte. Dieſe war jetzt nicht nur ganz abgetragen, ſondern auch an manchen Stellen ſogar geflickt. Seine Strümpfe hingen durch wiederholtes Herunterziehen und vorn im Schuhumſchla⸗ gen, wie gute Oeconomen es zu machen pflegen, gleich Puddingbeuteln um ſeine Knöchel. Sein Hemde, wiewohl neugewaſchen, war ganz ſaffranfarb und guckte an verſchiedenen Stellen durch die Riſſe in ſeinen Beinkleidern hervor. Sein eigenes Haar hatte er mit einer räucherichten Zopfperücke vertauſcht, die alles Mehl in ſeinem Kaſten weiß zu machen nicht vermögend geweſen war. Seine Augen waren tief eingeſunken, ſeine Kinnbackenknochen hatten ſich über ihre ge⸗ wöhnliche Ausdehnung verlängert, und er ſchien zwanzig Jahre älter geworden zu ſeyn, als damals, wo er mit unſerem Helden von Rot⸗ terdam abreiste.

Trotz allen dieſen Beweiſen des Verfalles redete Pallet unſern Squire mit einer kümmerlichen Affektation von Wohlbehagen und froher Laune an, mühte ſich erbärmlich ab, heiter und ſorglos zu erſcheinen, äußerte ſeine Freude, ihn in England wieder zu ſehen, und entſchuldigte ſich, daß er ihm nicht längſt ſeine Aufwartung ge⸗ macht habe. Als Grund davon führte er an, daß er ſeit ſeiner Zu⸗ rückkunft ein Sklav der Launen einiger Perſonen von Stande und Geſchmack geweſen ſey, die darauf gedrungen hätten, daß er in größ⸗ ter Eile einige Gemälde vollenden müſſe.

Peregrine nahm ihn mit dem Mitleid und der Artigkeit auf, die ihm eigen waren. Er erkundigte ſich nach dem Befinden der Miſtriß Pallet und ſeiner Familie, und fragte, ob ſich ſein Freund, der Doktor, in der Stadt befinde. Der Maler ſchien ſeine Entrüſtung