Teil eines Werkes 
11. Band, Peregrine Pickle : Roman : 4. Band (1841) Peregrine Pickle and his adventures
Entstehung
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die unverſchämteſte Beleidigung dadurch zugefügt habe, daß er ihnen eine gemeine Trulle als eine junge Dame von Rang und Bildung zugeführt hätte, ſondern ſie brandmarkten auch ſeine Familie, indem ſie behaupteten, die Dirne wäre wirklich ſeine leibliche Baſe, die er aus dem Schlamm der Niedrigkeit und Armuth plötzlich hervorge⸗ zogen habe. Um ſich für dieſe Verläumdung zu rächen, entdeckte unſer junger Herr das ganze Geheimniß, das ihn bewogen hatte, ſie in die Modewelt einzuführen. Auch ermangelte er nicht, ſeinen guten Freunden die ausſchweifenden Lobſprüche zu wiederholen, die ihr von den einſichtsvollſten Damen ertheilt worden waren. Mittlerweile verſprach die Schöne ſelbſt, die von ihrem Wohl⸗ thäter wegen ihres ſchlechten Benehmens tüchtig ausgeſcholten wurde, künftig beſſer auf ſich Acht zu haben, und widmete ſich mit großem Fleiß den Studien, welche ſie mit dem Schweizer, dem Kammerdiener, zu betreiben hatte. Doch indem ſie bei ſeinem Unterricht zunahm, nahm die Freiheit ſeines Herzens ſtufenweiſe ab. Mit andern Wor⸗ ten, ſie machte eine Eroberung an ihrem Lehrmeiſter, der den Re⸗ gungen des Fleiſches Gehör gab, und eine bequeme Gelegenheit er⸗ griff, ihr ſeine Leidenſchaft zu erklären. Seine perſönlichen Eigen⸗ ſchaften unterſtützten ſeinen Antrag gar mächtig. Da ſeine Abſichten rechtſchaffen waren, ſo gab ſie ſeinem Vorſchlage, ſie heimlich zu hei⸗ rathen, Gehör. Sie entliefen zuſammen, ſobald er ihre Einwilligung hatte, zund ließen ſich in Fleet trauen. Die Hochzeit vollzogen ſie in ihrem eigenen Logis, das ſie in den ſieben Sonnenzeigern gemie⸗ thet hatten. Von dort aus ſandte der Ehemann den folgenden Tag einen Brief an unſern Helden ab, in welchem er ihn wegen des ohne ſein Wiſſen gethanen Schrittes um Verzeihung bat. Er betheuerte feierlich, daß hieran nicht die mindeſte Abnahme der unverbrüchlich⸗ ſten Achtung gegen ſeinen Herrn Schuld ſey, den er bis zu ſeinem letzten Athemzug ehren und ſchätzen werde; ſondern daß dieß ledig⸗ lich den unwiderſtehlichen Reizen des jungen Frauenzimmers zuzu⸗ ſchreiben ſey, mit der er nun durch dasBlumenband der Che