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begab ſich durch einen geheimen Weg nach Hauſe, und ging zu einer Hinterthür hinein, die ihrem Bewunderer ganz unbekannt war. Was den Oheim anbelangt, ſo kam er nicht eher zurück, als bis es ſo ſpät war, daß Pickle keine Unterredung mit ihm verlangen konnte, ohne offenbar den Wohlſtand zu verletzen.
Am folgenden Morgen unterließ er nicht, ſich vor der Thür zu zeigen. Seine Gebieterin ward auf ihr ausdrückliches Verlangen verläugnet. Nunmehr beſtand unſer Held darauf, den Herrn vom Hauſe zu ſprechen. Dieſer empfing ihn mit einer ſolchen kalten Höflichkeit, die ihm offenbar zu verſtehen gab, daß er mit der Ur⸗ ſache des Mißvergnügens ſeiner Nichte vollkommen befannt ſey. Daher ſagte er mit der Miene der Redlichkeit zu dem Citybewohner: Er nähme gar leicht aus ſeinem ganzen Betragen ab, daß er ein Vertrauter von Miß Emilien ſey. Er ſey gekommen, dieſelbe wegen einer gewiſſen Beleidigung um Verzeihung zu bitten, und er zweifle nicht, wenn er vor ſie gelaſſen würde, im Stande zu ſeyn, ſie zu überzeugen, daß er nicht mit Abſicht gefehlt habe, oder wenigſtens eine ſolche Genugthuung vorzuſchlagen, die ſein Vergehen wirklich abzubüßen vermögend ſey.
Auf dieſe Vorſtellung antwortete der Kaufmann ohne Umſtände und Winkelzüge: Zwar wiſſe er nicht, worin ſeine Beleidigung gegen ſeine Nichte eigentlich beſtände, aber er ſey überzeugt, daß ſie ſehr ſtark müſſe geweſen ſeyn, weil ſeine Emy gegen eine Perſon ſo ſehr erbittert worden ſey, vor der ſie ſonſt beſondere Achtung gehegt hätte. Er geſtand, ſie habe gegen ihn erklärt, daß ſie geſonnen ſey, ſeiner Bekanntſchaft auf immer zu entſagen. Sie hätte dazu unſtreitig ihre guten Gründe. Er ſeiner Seits wolle keine Ausſöhnung zwiſchen ihnen zu ſtiften übernehmen, wofern er ihm nicht unumſchränkte Vollmacht gäbe, wegen der Heirath Unterhandlung zu pflegen; dieß allein, vermuthete er, ſey das einzige Mittel, ſeine Aufrichtigkeit zu beweiſen und Emiliens Verzeihung zu erlangen.
Dieſe plumpe Erklärung entflammte Peregrine's Stolz. Er


