Teil eines Werkes 
10. Band, Peregrine Pickle : Roman : 3. Band (1841) Peregrine Pickle and his adventures
Entstehung
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angemeſſen. Bei einigen Individuen des ſchönen Geſchlechts hatten ſeine ſtärkern muskulöſen Gliedmaßen mehr anziehende Kraft, als der zartere Körperbau ſeines Reiſegefährten. Er herrſchte ſonach unum⸗ ſchränkt unter dieſen Schönen, die ſich auf dreißig beliefen, ohne ſich in der Nothwendigkeit zu befinden, ihnen eine verdrüßliche langweilige Cour zu machen. Man glaubte, daß er ſo gut wie das Waſſer dazu beigetragen habe, die Unfruchtbarkeit gewiſſer Frauen zu vertreiben, die den Vorwürfen und der Uebellaune ihrer Männer lange Zeit ausgeſetzt geweſen waren.

Peregrine ſchlug indeß ſeinen Thron unter denen auf, die unter der unbehaglichen Bürde der Eheloſigkeit ſeufzten, von der muntern fünfzehnjährigen Miß an, die mit flatterndem Herzen ihr Köpfchen umherwirft, ſich brüſtet, und bei dem Anblick eines hübſchen jungen Mannes unwillkürlich aufkichert, bis zu der ernſten Jungfrau von achtundzwanzig Jahren, die mit ſittſamem Blick über die Eitelkeit der Schönheit, über die Thorheit der Jugend, über die Leichtgläubig⸗ keit der Weiber moraliſirt, und ganz im Tone eines Platonikers ſich über Freundſchaft, Wohlwollen und Verſtand ausläßt. Unter den böſen Zungen, die ſeine Liebesabentener zum Thema machten, fand Peregrine keine ſo geſchäftig, als die der Aerzte, einer Art von Creaturen, die ſich, wie die Raben um ein Aas, in dieſem Kurort verſammelten.

Die meiſten von ihnen hatten ihre Correſpondenten in London, die ſich's angelegen ſeyn ließen, ſich nach der Geſchichte, dem Charak⸗ ter und der Krankheit derjenigen auf's Genaueſte zu erkundigen, welche die Brunnenkur zu Bath gebrauchen wollen. Wofern ſie nun nicht im Stande waren, den Patienten vor ihrer Abreiſe ihre medi⸗ ciniſchen Freunde an dieſem Orte zu empfehlen, ſo verſahen ſie die⸗ ſelben wenigſtens vorläufig mit allen den Rachrichten, die ſie nur hatten aufſammeln können, damit Jene daraus zu ihrem Vortheil anzuwenden vermögend wären, was ihnen nur gut dünkte. Durch dieſe Mittel und unter dem Beiſtand der Schmeichelei und Dreiſtig⸗