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Dreiundſiebenzigſtes Kapitel.
Gauntlet ruinirt zu Bath eine ganze Compagnie von Gaunern.
Am Abend nach ihrer Ankunft in Bath ging Geoffry, der ſich den Tag über zu dem Ende zu Hauſe gehalten hatte, in das Billard⸗ zimmer. Er fand daſelbſt zwei Herren im Spiel begriffen, und be⸗ gann mit ſo geringem Anſchein von Kenntniß des Spieles zu wetten, daß in einem der eben gegenwärtigen Glücksritter das Verlangen rege ward, aus ſeiner Unerfahrenheit Vortheil zu ziehen. Als das Billard unbeſetzt war, ſchlug er ihm zum Zeitvertreib eine Partie vor. Der Kriegsmann affektirte die Miene eines ſelbſtgenügſamen Gimpels, und gab ihm zur Antwort, er habe keine Luſt, für nichts und wieder nichts ſeine Zeit zu vergenden; wenn's ihm aber gefällig wäre, ſo wolle er die Partie zu einer Krone ſpielen.
Dieſe Erklärung behagte Jenem und beſtärkte ihn vollends in ſeiner Meinung, die er von dem Fremden gefaßt hatte, und deren er recht gewiß ſeyn wollte, bevor er um etwas Beträchtliches mit ihm ſpielte. Die Partie ward angenommen. Gauntlet zog ſein Kleid aus, und fing, wie es ſchien, an mit großer Hitze zu ſpielen. Er gewann das erſte Spiel, denn ſein Gegner verbarg ſeine Geſchicklich⸗ keit, in der Abſicht, ihn dadurch zu reizen, daß er eine größere Summe wagte. Der junge Krieger biß an dieſen Köder, der Satz ward verdoppelt, und Jener ſiegte nochmals durch Zulaſſung ſeines Gegenparts. Letzterer fing nun an zu gähnen und machte die Be⸗ merkung, es ſey gar nicht der Mühe werth, um eine ſolche Lumperei weiter zu ſpielen. Gauntlet ſchwur im Affekt, wie es ſchien, er wolle um zwanzig Guineen mit ihm ſpielen. Der Vorſchlag ward ange⸗ nommen und der Gauner gewann, durch Geoffry's Nachſicht, das Geld. Er hatte ſeine äußerſte Geſchicklichkeit dabei angewendet, weil er befürchtete, ſein Gegner möchte es ſonſt ablehnen, weiter zu ſpielen.


