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Zweiundſiebenzigſtes Kapitel.
Peregrine pflegt ſeinen Oheim bei einem heftigen Anfall von ſeiner Krank⸗ heit, und reist nach deſſen Geneſung nach London. Dort trifft er ſeinen Freund Geoffry, den er beredet, mit nach Bath zu kommen.
Mit dieſem Entſchluß nahm er von Emilie und deren Mutter unter dem Vorwande Abſchied, daß ihn dringende Geſchäfte nach London riefen, und kehrte nach dem Caſtell zurück. Er ließ die gute
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alte Dame in großer Bekümmerniß, und die Tochter höchſt ärgerlich
über ſein Betragen zurück, daß ihnen um ſo auffallender ſeyn mußte, da Geoffry ihnen geſagt hatte, der Commodore billige die Leiden⸗ ſchaft ſeines Neffen.
Unſer Abenteurer fand ſeinen Oheim heftig an der Gicht lei⸗ dend, die ihm zum Erſtenmal in den Magen getreten war; ſein Leben befand ſich in der augenſcheinlichſten Gefahr und das ganze Haus in äußerſter Verwirrung. Pickle nahm daher das Steuerruder in die Hände. Er ſchickte nach allen Aerzten in der Nachbarſchaft, und pflegte und wartete den alten Herrn ſelbſt mit der größten Sorgfalt während der ganzen Krankheit, die dießmal vierzehn Tage dauerte, worauf ſie endlich der ſtärkern Conſtitution des Commodores weichen mußte.
Als der alte Herr wieder hergeſtellt war, äußerte er, wie ſehr ihn Peregrine's Betragen während ſeiner Krankheit gerührt habe. Er war wirklich Willens, ihm ſein ganzes Vermögen zu übergeben und ſein nothwendiges Auskommen von deſſen Güte abhängen zu laſſen. Unſer junger Herr ſah ſich genöthigt, ſein ganzes Anſehen und ſeinen Einfluß zu brauchen, um ihn daran zu verhindern. Er wußte ihn auch dahin zu bringen, daß er ein Teſtament machte, worin ſein Freund Hatchway und alle ſeine Leute reichlich bedacht, und für ſeine Baſe auf eine ihr ſelbſt beliebige Art geſorgt wurde.


