Teil eines Werkes 
10. Band, Peregrine Pickle : Roman : 3. Band (1841) Peregrine Pickle and his adventures
Entstehung
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Einundſiebenzigſtes Kapitel.

Peregrine ſieht ſeine Schweſter glücklich verherathet. Er beſucht Emilie, die ihn nach Verdienſt empfängt.

Weil Pickle meinte, Clover's Antrag wäre nicht zu verachten, zumal da Juliens Herz für ihn geſtimmt ſey, ſo ſprach er über dieſe Angelegenheit mit dem Commodore, der ſich nach Einwilligung ſeiner Ehehälfte für den Vorſchlag des jungen Mannes ſehr geneigt er⸗ klärte und verlangte, daß die Sache in größter Eile ohne Wiſſen und Zuthun der Eltern abgemacht werden ſollte. Denn dieſe, meinte er, verdienten es ihrer unnatürlichen Härte wegen nicht, daß die Tochter die mindeſte Achtung gegen ſie bezeigte. Wiewohl nun unſer Ritter dieſelbe Anſicht hatte und der Liebhaber aus Furcht vor Hin⸗

derniſſen in Julie drang, einzuwilligen, ſo war ſie doch nicht zu die⸗

ſem wichtigen Schrikt zu bewegen, ohne zuvor um die Erlaubniß des Vaters angehalten zu hahen. Trotz dem war ſie feſt entſchloſſen den Eingebungen ihres Herzens zu folgen, wenn ſeine Einwendungen unhaltbar oder ungerecht ſeyn ſollten.

Durch dieſe Erklärung ſah ihr Bewnnderer ſich genöthigt, Sir Gamaliel in der Schenke ſeine Aufwartung zu machen. Er eröffnete demſelben mit vielen Aeußerungen der Ehrerbietung und Achtung ſeine Neigung zu ſeiner Tochter, unterrichtete ihn von ſeinen Ver⸗ mögensumſtänden, ſagte ihm, was er für Miß Julie thun wollte, und ſchloß damit, daß er keine Ausſteuer verlange. Dies letzte An⸗ erbieten ſchien auf den Vater einigen Eindruck zu machen, ſo daß dieſer den Antrag mit Höflichkeit aufnahm und das Verſprechen gab, ihm in einem oder zwei Tagen Beſcheid hierüber zu ertheilen. Die⸗

ſem Verſprechen zufolge ging er noch an demſelben Abend mit ſeiner

Frau zu Rathe, welche die Ausſicht von der Unabhängigkeit ihrer Tochter auf's Heftigſte erbitterte. Sie brachte die giftigſten Beſchwer⸗