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nicht ſtark. Speiſen zu Abend ein delikates Ragout und ercellente Rebhühner in Geſellſchaft eines Herrn Namens H. und ſeiner Ge⸗ mahlin. Mem. Beſagter H. tritt mir aus Verſehen auf meinen Leichdorn. Bezahle die Rechnung, die nichts weniger als billig iſt. Diſputire mit Sir P. wegen des Geldes, das die Magd erhalten ſoll. Er beſteht darauf, ich ſoll ihr vierundzwanzig Sous geben, welches nach Recht und Gewiſſen um zwei Drittel zu viel iſt. NB. Sie war eine naſeweiſe Dirne und keinen Liard werth.“
Gewiſſe Stellen in dieſem amüſanten und inſtruktiven Diarium beleidigten unſern Helden dermaßen, daß er, um den Autor dafür zu beſtrafen, zwiſchen zwei Abſätzen mit einer Hand, die der des Hof⸗ meiſters genau glich, folgendes hineinſchrieb:„Mem. Hatte das Ver⸗ gnügen, auf das Wohlergehen unſeres rechtmäßigen Königs und des königlichen Hauſes in Geſellſchaft einiger würdigen Väter von der Societät Jeſu, meinen Landsleuten, mir einen lieblichen Rauſch zu trinken.“
Nachdem er dieſe kleine Rache genommen hatte, fuhr er nach London ab, wo er denjenigen vornehmen Herren ſeine Aufwartung machte, an die er von Paris aus erpfohlen worden war. Dieſe nahmen ihn nicht nur ſehr liebreich auf, ſondern überluden ihn auch mit Höflichkeiten und Anerbietungen, weil ſie vernahmen, daß er ein junger Herr von Vermögen ſeyh, der ihrer Unterſtützung und Bei⸗ ſtandes ſo wenig bedürfte, daß er vielmehr unter der Zahl ihrer Anhänger eine eben ſo anſehnliche Rolle ſpielen, als ihnen nützlich ſeyn würde. Er hatte die Ehre, auf ihre dringendſten Einladungen bei ihnen zu diniren, und verſchiedene Abende mit vornehmen Ladies zuzubringen, denen er in Rückſicht ſeiner Perſon, ſeines Betragens und ſeines freiwilligen reichlichen Verlierens beim Spiel außerordent⸗ lich angenehm war.
Nachdem er ſo in die vornehme Welt eingeweiht worden war⸗ hielt er es für hohe Zeit, ſeinem großmüthigen Wohlthäter, dem Commodvre, ſeine Aufwartung zu machen. Demzufolge reiste er


