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bei Seite, bemächtigte ſich des Gegenſtandes ihres Streits, und führte ihn wieder auf den Platz zurück, von dem er weggeſchleppt worden war. Ueber die Kühnheit des jungen Mannes voller Wuth, gehorchte der Holländer den erſten Eingebungen des Zorns, und gab ſeinem Nebenbuhler eine derbe Ohrfeige. Sie ward ihm ſogleich mit Zinſen zurück bezahlt, bevor ſich unſer Held ſo weit ſammeln konnte, Hand an den Degen zu legen und den angreifenden Theil nach der Thüre hinauszuwinken.
Ungeachtet der Verwirrung und der Unordnung, welche dieſe Streitſache in dem Zimmer verurſachte, und trotz der Bemühungen, die Pickle's Geſellſchaft anwandte, Blutvergießen zu verhindern, kamen die beiden Gegner dennoch auf die Straße hinaus. Peregrine, der ſeinen Degen zog, ſtutzte nicht wenig, als er den Capitän mit einem langen Meſſer auf ſich losgehen ſah, das er neben dem Schwerte an ſeiner Seite vorzog. Dieſes widerſinnige Betragen machte den jun⸗ gen Mann betroffen, und er bat ihn auf Franzöſiſch, dieſes pöbelhafte Werkzeug bei Seite zu legen und ſich ihm als Cavalier zu nähern. Allein der Holländer, der ſein Geſuch weder verſtand, noch darein gewilligt haben würde, wenn er auch ſeine Meinung begriffen hätte, rannte wie ein Menſch voller Verzweiflung auf ſeinen Gegner los, ehe ſich dieſer in Poſitur ſtellen konnte. Wäre Pickle nicht mit er⸗ ſtaunlicher Behendigkeit begabt geweſen, ſo würde ſeine Naſe ein Opfer der Wuth des angreifenden Theils geworden ſeyn. Da er ſich in drohender Gefahr befand, ſprang er auf die eine Seite. Der Holländer ſchoß in ſeinem ſtarken Anlauf bei ihm vorüber, und Jener gab ihm einen ſo ſchnellen und nachdrücklichen Stoß an die Ferſen, daß er pfeilſchnell in den Kanal flog. Er hätte da beinahe ſeinen Untergang gefunden, indem er auf einen von den Pfählen ſchlug, die vor demſelben ſtanden.
Nachdem Peregrine dieſe That vollbracht hatte, wartete er nicht, bis der Capitän wieder an das Land kam, ſondern begab ſich auf Anrathen ſeines Führers in aller Eile nach Hauſe. Am folgenden


