Teil eines Werkes 
10. Band, Peregrine Pickle : Roman : 3. Band (1841) Peregrine Pickle and his adventures
Entstehung
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zeigt hatte, heftete er auf die Fremden einen Blick, der Bewunderung und Beifall heiſchte. Da er aber kein Symptom von Beiden weder in ihren Geſichtern noch Geberden wahrnahm, zog er einen Vorhang weg, hinter welchem ſich ein zierlicher Wandſchrank mit Schiebkäſtchen befand. Hierin, gab er ihnen zu verſtehen, wären Dinge enthalten, die ſie auf höchſt angenehme Weiſe intereſſiren würden. Unſere Rei⸗ ſenden bildeten ſich auf die Nachricht ein, durch ſeltene Münzen oder andere Kunſtwerke des Alterthums eine herrliche Augenweide zu er⸗ halten; allein wie ward ihre Erwartung betrogen, als ſie in jeder Schieblade nichts weiter als allerlei Muſcheln fanden, die in wunder⸗ liche Figuren gelegt waren. Als er ſie zwei volle Stunden mit einem höchſt langweiligen Commentar über die Geſtalt, Größe und Farbe des Inhalts von jedem Fache unterhalten hatte, bat er mit hochmüthigem Lächeln die Herren Engländer, ſie möchten ſich doch ganz frei und offenherzig erklären: ob ſein Cabinet, oder das von Mynheer Sloane zu London mehr Werth habe. Als Pallet dieſe Bitte vernahm, rief er aus:„Der Teufel ſoll mich holen, wenn der ganze Plunder mehr als dritthalb engliſche Schillinge werth iſt!“ eregrine, welcher nicht gern Jemand kränkte, der ſich ihm gefällig gezeigt hatte, verſetzte, was ſie geſehen hätten, wären zwar große Seltenheiten und bewundernswürdige Sachen; allein keine Privat⸗ ſammlung in Europa gliche dem Cabinet des Sir Hans Sloane, das, die ihm gewordenen Geſchenke ungerechnet, mindeſtens hundert⸗ tauſend Pfund Sterling gekoſtet habe. Die beiden Führer ſtutzten bei dieſer Verſicherung, und als ſie dem Käſekrämer verdolmetſcht war ſchüttelte er mit einem bedeutungsvollen Grinſen den Kopf. Zwar fand er es nicht für rathſam, ſeinen Unglauben hieran durch Worte an den Tag zu legen; dennoch gab er unſerem Helden zu ver⸗ ſtehen, daß er kein ſonderliches Vertrauen zu ſeiner Wahrheitsliebe hege. Aus dem Hauſe des holländiſchen Naturalienſammlers ſchleppte die läſtige Höflichkeit ihrer beiden Begleiter ſie in der ganzen Stadt