Teil eines Werkes 
10. Band, Peregrine Pickle : Roman : 3. Band (1841) Peregrine Pickle and his adventures
Entstehung
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Gegend des Wirthshauſes betreffen ließ, die ſo weit von ſeiner Schlaffammer entfernt war.

Unmöglich laſſen ſich die Wuth und die Qualen unſeres Helden beſchreiben, der wie ein andrer Tantalus am Ufer der Glückſeligkeit ſchmachten mußte, nachdem ſeine Begierden durch die doppelt fehl⸗ geſchlagene Hoffnung hoöchſt erhitzt waren. Er ſtieß tauſend Flüche gegen ſein Schickſal aus, verwünſchte alle ſeine Reiſegefährten ohne Ausnahme, ſchwur, ſich an dem Maler zu rächen, der ſchon zwei⸗ mal ſeinen intereſſanteſten Plan zernichtet hatte, und gerieth in Ver⸗ ſuchung, an dem unbekannten Urheber ſeines Unglücks unmittelbare Rache zu nehmen. Zwei ganze Stunden lang ſchwitzte er in tödt⸗ licher Verwirrung auf dem Gange, obgleich nicht ohne einige ſchwache Hoffnung, von ſeinem Peiniger befreit zu werden. Denn er meinte, daß jener beim Erwachen unſtreitig ſein Lager räumen und ihm völlig freies Feld laſſen würde. Als er aber den Hahn dem Morgen, der aus dem Schvoße der Nacht empor ſtieg, ſeinen Gruß wiederholt entbieten hörte, konnte er ſeinen Unwillen nicht länger bezähmen. Er ging in ſeine Stube, füllte ein Handbecken mit kaltem Waſſer, blieb in einiger Entfernung ſtehen, und goß es dem mit offenem Maule Schnarchenden gerade in's Geſicht. Außer dem Schreck, den ihm dieſes Bad verurſachte, ward er von dem Waſſer, das ihm in den Hals kam und ihm in die Luftröhre lief, beinahe erſtickt. Da er alſo wie ein Halbtrunkener nach Luft ſchnappte, ohne die wahre Beſchaffenheit ſeines Unfalls zu wiſſen, noch ſich auf die Verfaſſung zu beſinnen, in welcher er eingeſchlafen war, lief Peregrine nach ſeiner Stube zurück. Zu ſeinem nicht geringen Erſtaunen vernahm er aus dem langen Geheul, das ihm in die Ohren ſiel, daß der Leidende kein anderer war als Pallet, der ihn nun zum dritten⸗ male um ſein gutes Glück gebracht hatte.

Höchſt erbittert über die gehäuften Beleidigungen dieſes unglück⸗ lichen Beleidigers ſtürzte Pickle mit einer Hetzpeitſche aus ſeiner Stube, und da er auf den fliehenden Maler ſtieß, rannte er ihn