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Erſcheinung wurden ſie äußerſt beſtürzt, und ſprangen mit ſolcher Heftigkeit zurück, daß ſie die nächſten nach ihnen über den Haufen warfen. Dieſe theilten den empfangenen Stoß ihren Nachbarn mit und dieſe wieder Andern, ſo daß der ganze Gang mit einer langen Reihe von Leuten beſät war, die in einer Linie dalagen, wie der Sequens im Kartenſpiel.
Inmitten dieſer allgemeinen Verwirrung kam unſer Held aus ſeinem Zimmer mit einer erheuchelten Miene des Erſtaunens. Da Jolter ihm hierüber ſo viel Auskunft gab, als ihm ſeine Beſtürzung erlaubte, und Peregrinen dieſelbe nicht genügte, ſo riß er ihm das Licht weg und ging ohne das mindeſte Bedenken nach dem geſpen⸗ ſtiſchen Gemach, wohin ihm alle Anweſenden folgten, und in ein langes lautes Gelächter ausbrachen, als ſie die kurzweilige Quelle ihrer Angſt gewahrten.
Der Maler ſelbſt ſtrengte ſich an, in den allgemeinen Jubel mit einzuſtimmen. Allein die Furcht hatte ihn ſo abgemattet und die von Peregrine erhaltene Züchtigung machte ihm noch ſolche Schmerzen, daß er mit aller Bemühung die Traurigkeit aus ſeinem Geſicht nicht vertilgen konnte. Seine Verſuche dienten bloß dazu, das Poſſierliche und Widrige ſeiner Lage zu erhöhen. Das letztere wurde durch das Benehmen der Buhlerin eben nicht verbeſſert. Denn wüthend über ihre fehlgeſchlagene Erwartung warf ſie in aller Schnelligkeit Ueber⸗ rock und Nachtkleid an, ſprang wie eine andere Hekuba auf Pallet los riß ihm von der einen Seite der Naſe mit ihren Nägeln die Haut ab, und würde ihm auch nicht ein Ange zum Sehen übrig gelaſſen haben, wenn ihn nicht einige von der Geſellſchaft aus ihren unbarmherzigen Klauen gerettet hätten.
Aufgebracht durch dieſe Beleidigung, ſo wie durch der Franzöſin Betragen gegen ihn in der Diligence, erklärte Pallet öffentlich, weß⸗ halb er in einem ſolchen Aufzuge zu ihr in die Kammer gekommen ſey; und da er den Hebräer unter den Zuſchauern vermißte, ſo ver⸗ ſicherte er, er müſſe ſich hier irgendwo im Gemach verſteckt haben.


