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ſeine Bruſt mit Freude. Er verſchloß die Thüre, um jedem unan⸗ genehmen Zuſpruch zuvorzukommen und kroch unter die Bettdecke. Jetzt bot er dem Glücke Trotz, da er dieſes ſchöne Geſchöpf mit ſeinen Armen umſchlang.
So nahe er auch der glücklichen Erfüllung ſeiner Wünſche zu ſeyn ſchien, ſo ward dennoch ſeine Hoffnung durch ein füchterliches Lärmen vereitelt. Seine Geliebte erwachte davon augenblicklich voller Schreck, und ſeine ganze Aufmerkſamkeit ward dadurch gefeſſelt. Der Kammerdiener von Pickle, den Pallet zum Bundesgenoſſen ſei⸗ ner Rache gegen die Tochter der Freude und ihren jüdiſchen Galan erkoren, hatte von einigen Zigeunern, die zufällig in demſelben Gaſt⸗ hofe eingekehrt waren, einen Eſel mit Schellengeläute gemiethet. Nachdem ſich die ganze Geſellſchaft zur Ruhe begeben und der He⸗ bräer, wie ſie vermutheten, zu ſeiner Liebſchaft gebettet hatte, leiteten ſie den Langohr die Treppen hinauf in einen langen Gang, der die Schlafzimmer auf beiden Seiten von einander trennte. Der Maler, als er die Thüre des Frauenzimmers nur angelehnt erblickte, ſeiner Erwartung gemäß, beſtieg ſein Thier, in der Abſicht, in das Zimmer hinein zu reiten und die Verliebten mitten in ihren Ergötz⸗ lichkeiten zu ſtören. Allein der Eſel ließ nicht von der Art. Da er einen unbekannten Reiter auf ſich fühlte, ging er, ſtatt ſeinem Führer zu gehorchen, trotz allen Bemühungen des Malers rückwärts nach dem Ende des Ganges. Er ſpornte, ſtieß und ſchlug ihn vergebens.
Das Geräuſch von dieſem Hader zwiſchen dem Maler und dem Cſel war es, was Peregrine'n und deſſen Geliebten in die Ohren ſel. Keines von beiden konnte irgend einen vernünftigen Grund von der Veranlaſſung dieſes ſeltſamen Getöſes muthmaßen, das noch größer ward, als beide Thiere ſich ihrem Zimmer nahten. Endlich fund der Krebsgang des vierbeinigten Müllergeſellens an ihrer Stu⸗ benthüre ſich gehemmt. Allein im Nu hatte er ſie mit einem einzigen Stoße aufgeſprengt und kam mit ſo ſeltſamem Klingklang hinein,


